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| Name: Sir Arthur Conan Doyle Geboren: 22.5.1859 in Edinburgh Gestorben: 7.7.1930 in Crowborough/Sussex |
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Die Holmes-GeschichtenNach der Ausbildung am Jesuitencollege Stonyhurst und dem Abschluß des Medizinstudiums an der Universität von Edinburgh unternahm Doyle ab 1880 als Schiffsarzt einige Reisen zur Antarktis und nach Afrika. Von 1882 bis 1890 führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth. Um sein Einkommen aufzubessern, begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte 1887 den Kriminalroman Eine Studie in Scharlachrot (A Study in Scarlet), in dem erstmals ein Detektiv namens Sherlock Holmes die Hauptrolle spielte. Doch erst mit dem zweiten Roman Das Zeichen der Vier (The Sign of Four) stellte sich 1890 der Erfolg ein, so daß Doyle nun von seiner schriftstellerischen Tätigkeit leben konnte. Insgesamt veröffentliche der Autor vier Romane und 56 Kurzgeschichten um Sherlock Holmes und seinen Assistenten Dr. Watson, die seit 1903 immer wieder verfilmt wurden. Mit den historischen Romanen Rodney Stone, Sir Nigel und The White Company hatte Doyle weniger Erfolg, obwohl er selbst sie für seine gelungensten Werke hielt. In dieser Zeit verfaßte er außerdem einige mystische Romane wie The Parasite (1894) und The Mystery of Cloomber (1895). Danach ging Doyle als Feldarzt nach Südafrika und schrieb 1900 mit The Great Boer War ein Buch über die Geschichte des Burenkrieges, in dem er das Vorgehen Großbritanniens rechtfertigte. 1902 wurde er dafür geadelt und durfte sich fortan Sir Arthur Conan Doyle nennen. |
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Die Challenger-Geschichten1912 wurde Doyles Abenteuerroman Die verlorene Welt (The Lost World) veröffentlicht, in dem Professor Challenger in Südamerika ausgestorben geglaubte Dinosaurier entdeckt. Der exzentrische und aufbrausende Professor spielte ebenfalls im Katastrophenroman Im Giftstrom (The Poison Belt, 1913) die Hauptrolle. Nach dem Ersten Weltkrieg schrieb Doyle eine Geschichte der britischen Kämpfe in Flandern und Frankreich. 1919 verkaufte er die Filmrechte für die erste Challenger-Story an Watterson Rothacker, der den Film Die verlorene Welt (The Lost World) mit der Firma First National Pictures produzierte und 1925 herausbrachte. Als Doyle 1922 in den USA eine Reihe von Vorträgen über Spiritismus hielt, wurde er am 2. Juni 1922 zu einer Testvorführung einiger fertiger Filmszenen eingeladen und war sehr von der magischen Wirkung der Kinematographie beeindruckt. In diesen Jahren hatte Doyle sich verstärkt esoterischen Theorien und sogar dem Feenglauben verschrieben, wie auch an seinem Roman The Coming of the Fairies (1922) und dem dritten Professor-Challenger-Roman Das Nebelland (The Land of Mist, 1926) deutlich wird. Zwei weitere Challenger-Geschichten sind in der Sammlung Die Maracot-Tiefe (The Maracot Deep, 1929) enthalten, die kurz vor Doyles Tod veröffentlicht wurde. |