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Personen-Lexikon

Brian McEntee

Amerikanischer Film-Produktionsdesigner

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Film
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Brian McEntee, der einen Großteil seiner Jugend im kalifornischen Sunnyvale verbrachte, ist ebenso ein Produkt von Silicon Valley wie der PC und hat sich dort - nach eigenen Worten - in zahllose Haushalten »eingeschlichen«. Warum? Ganz einfach: Als Art Director von Filmen wie Jerry Rees' The Brave Little Toaster (Der tapfere kleine Toaster, 1987) nach Thomas M. Disch, Gary Trousdales und Kirk Wises Beauty and the Beast (Die Schöne und das Biest, 1991) oder Mark Dindals Cats Don't Dance (Danny der Kater, 1997) war er als »VCR-Babysitter« sozusagen omnipräsent.

Den Blue Sky Studios schloss er sich 1999 als Produktionsdesigner für Ice Age (2002) an. Als Farbdesign-Spezialist glaubt McEntee, dass Farben eine visuelle Sprache sind, mit deren Hilfe man eine Geschichte ebenso erzählen kann wie durch Schreiben oder Schauspielen. Durch sein gekonntes Spiel mit Formen und Farben besteht bei dem Abgänger des California Institute of the Arts die Eiszeit demzufolge aus weit mehr als nur trist-weißem Eis und Schnee.

Seine Karriere startete McEntee bei Disney unter Eric Larsen, einem der legendären »Neun alten Männer«. Während er an Filmen wie The Fox and the Hound (Cap und Capper - Zwei Freunde auf acht Pfoten, Regie: Ted Berman, Richard Rich, Art Stevens, 1981), Mickey's Christmas Carol und The Great Mouse Detective (Basil, der Mäusedetektiv, Regie: John Musker, Ron Clements, Dave Michener, Burny Mattinson, 1986) mitarbeitete, durchlief Brian McEntee die verschiedensten Abteilungen bei Disney, wo er alles über den Animationsfilm lernte, von der Storyentwicklung über Layout, Farbgebung und Charakteranimation bis hin zur Postproduktion.

Anschließend ging McEntee zu Hyperion Pictures, wo er beim Kritiker-Hit The Brave Little Toaster erstmals als Art Director in Erscheinung trat. Die Credits dieses modernen Klassikers lesen sich heute wie ein »Who's Who« des Animationsfilms. Und nur durch die Vielzahl der versammelten Talente ist es auch zu erklären, dass das kleine Meisterwerk in nur einem Jahr fertig gestellt werden konnte.

1989 kehrte McEntee dann zu Disney zurück, um Beauty and the Beast zu entwickeln. Der Film war übrigens bislang das einzige animierte Werk, das je für einen Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert wurde. 1993 unterschrieb Brian McEntee bei Turner Feature Animation, um bei Cats Don't Dance, dem Gewinner des 1997 ASIFA Annie Award in der Sparte Bester Film, mitzuwirken. Einem weiteren kurzen Zwischenspiel bei Disney folgte dann das Westküsten-Engagement bei der Twentieth Century Fox.

Wenn er Zeit übrig hat, lehrt McEntee Story- und Bildentwicklung, den Einsatz von Farbe in einer Story sowie Art Direction.

• Quelle: Twentieth Century Fox

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