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| Name: Eugen Alexander von Österreich Alias: Axel von Ambesser Geboren: 22.6.1910 in Hamburg Gestorben: 6.9.1988 in München |
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| Der Sohn eines Kaufmanns begann mit 19 Jahren als Schauspieler an den Hamburger Kammerspielen. Er trat unter Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen auf, ab 1937 unter Hilpert am Deutschen Theater Berlin und ab 1942 unter Gustav Gründgens am Staatstheater Berlin. Außerdem spielte er in vielen Filmen mit. Nach dem Krieg arbeitete er als Spielfilmregisseur. Er drehte vorwiegend Komödien wie Die seltsamen Abenteuer des Fridolin B. (D 1949), Der Pauker (D 1958), Der brave Soldat Schwejk (D 1960) mit Heinz Rühmann (mit dem Golden Globe ausgezeichnet), Er kanns nicht lassen (1962) und den Erfolgsfilm Kohlhiesels Töchter (D 1962) mit Liselotte Pulver. Daneben war er weiterhin als Filmschauspieler zu sehen, zum Beispiel in Es war mir ein Vergnügen (D 1963). Seit den fünfziger Jahren arbeitete er als Autor und Regisseur für das Fernsehen. Sein 1941 uraufgeführtes Theaterstück Wie führe ich eine Ehe wurde 1956 von Hannes Teunert für den SWF inszeniert. Er übernahm die Regie für die ZDF-Fernsehfilme Das Abgründige in Herrn Gerstenberg (1966) mit Wolfgang Kieling und Begegnung im Herbst (1966), in dem er selbst die Hauptrolle spielte. Er schrieb die Autobiographie Nimm einen Namen mit A. (Frankfurt, Berlin: Ullstein, 1985). 1981 wurde Axel von Ambesser mit dem Bundesverdienstkreuz und 1985 mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1988 war er noch als Regisseur in der Kleinen Komödie in München tätig. |