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Personen-Lexikon

Horst Bonnet

Deutscher Regisseur (*1931)

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Film
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Name: Horst Bonnet
Geboren: 8. März 1931
Geboren am 8. März 1931. Schauspielstudium in Schwerin.
1949 Schauspieler und Regieassistent in Schwerin.
1950-52 Meisterschüler der Akademie der Künste in Berlin; Regieassistent bei Bertolt Brecht und Wolfgang Langhoff. Regisseur in Schwerin, Erfurt und Potsdam.
1957-59 Assistent bei Walter Felsenstein.
Ab 1961 in Berlin: Inszenierungen an allen Ostberliner Musiktheatern, der »Volksbühne« und dem Kabarett »Die Distel«.
1968 wurde Horst Bonnet verhaftet und zu 2 ½ Jahren Gefängnis verurteilt, weil er selbstgefertigte Flugblätter mit einer Sympathieerklärung für Alexander Dubêek verteilt hatte. Dank der Intervention von Persönlichkeiten wie Benjamin Britten, Luigi Nono, Yehudi Menuhin und Boris Blacher wurde er nach 13 Monaten aus der Haft entlassen. Walter Felsenstein bewirkte, daß Bonnet weiter als Regisseur tätig sein konnte.
Seit 1970 gehört Horst Bonnet zum Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin. Neben Werken wie Tiefland und Manon Lescaut inszenierte Horst Bonnet vor allem heitere Opern und klassische Operetten, darunter zahlreiche Werke Offenbachs, u.a. Salon Pitzelberger, Die beiden Blinden und Hoffmanns Erzählungen.
Sein besonderes Interesse galt immer wieder Orpheus in der Unterwelt, den er nicht nur für den Film Orpheus in der Unterwelt (DDR 1974) inszenierte, sondern auch in Erfurt, Potsdam und Berlin auf die Bühne brachte.

• Quelle: Progress Werberatschlag

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