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| Name: John Lasseter Geboren: 1957 in Hollywood/Kalifornien |
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| John Lasseter wurde in
Hollywood geboren und wuchs in Whittier auf, wo seine Mutter als Kunstlehrerin arbeitete.
Schon als Kind entwickelte er sein Zeichentalent und wurde mit fünf Jahren erstmals mit
einem Preis in Höhe von 15 Dollar ausgezeichnet. Nach der High School und einem
Kunststudium wurde er als zweiter Student in ein vierjähriges, von der Walt Disney Company gefördertes
Studienprogramm an der CalArts Academy, der kalifornischen Kunsthochschule, aufgenommen.
In dieser Zeit realisierte er zwei preisgekrönte Trickfilme, Lady and the Lamp
(USA 1979) und Nightmare (USA 1980). 1979 erhielt er eine feste Anstellung als Zeichentrick-Animator bei Disney und war dort an den Filmen Cap und Capper (The Fox and the Hound USA 1981), Mickeys Weihnachtsgeschichte (Mickey's Christmas Carol USA 1982). Angeregt von Disneys Tron (Tron USA 1982), bei dem erstmals in größerem Maßstab Computertricks zum Einsatz kamen, realisierte er mit seinem Kollegen Glen Keane den dreißigsekündigen Testfilm Where the Wild Things Are, mit dem die Möglichkeiten des computerunterstützten Zeichentricks demonstriert werden sollten. Da sein Interesse an der Computeranimation von Disney nicht angemessen gewürdigt wurde, schloß er sich 1984 der Firma Pixar an, einer Unterabteilung von George Lucas' Effektfirma Industrial Light and Magic (ILM), die zwei Jahre darauf unabhängig wurde. Dort realisierte er gemeinsam mit Bill Reeves den Kurzfilm Luxo Jr. (USA 1986), der einen bedeutenden Durchbruch für die Computeranimation markiert und Lasseter eine Oscar-Nominierung einbrachte. Für Tin Toy (USA 1988), der die Begegnung zwischen einem Baby und einem Spielzeug schildert, erhielt der Trickregisseur schließlich die begehrte Trophäe. In dieser Zeit animierte er außerdem den »gläsernen Ritter« in der Spielberg-Produktion Das Geheimnis des verborgenen Tempels (Young Sherlock Holmes USA 1985) und realisierte die Kurzfilme Red's Dream (USA 1987) über ein Einrad und KnickKnack (USA 1989), einen 3-D-Film über einen Schneemann. 1996 wurde alle fünf Pixar-Trickfilme - einschließlich The Adventures of André and Wally B. (USA 1984) - auf der Videokassette Tiny Toy Stories veröffentlicht. In dieser Zeit versuchte Disney immer wieder, John Lasseter zurückzuholen, was dieser jedoch ablehnte, da er seine Vorstellungen bei Pixar besser verwirklichen konnte. Statt dessen initiierte Lasseter, der inzwischen zu einem der Vize-Präsidenten von Pixar geworden war, 1991 einem Vertrag zwischen den beiden Firmen über die Produktion von drei abendfüllenden CGI-Filmen. Vier Jahre später hatte er Toy Story (Toy Story USA 1995) fertiggestellt, den ersten komplett am Computer realisierten Spielfilm, für den Lasseter im März 1996 wegen seiner besonderen Verdienste mit einem weiteren Oscar ausgezeichnet wurde. Drei Jahre später realisierte er den Insekten-Trickfilm Das grosse Krabbeln (A Bug's Life USA 1998), für den die Technik der Computeranimation weiter verfeinert wurde. Und mit Toy Story 2 (Toy Story 2 USA 1999) knüpfte er an seinen ersten Spielfilmerfolg an. John Lasseter lebt zusammen mit seiner Frau Nancy und fünf Söhnen im Norden von Kalifornien. |
![]() Foto: Pixar |