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Alien Contact Personen-Lexikon |
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| Carlos Rasch wurde 1932 in
Curitiba/Brasilien geboren und zog 1938 mit seinen Eltern nach Deutschland. Er wurde
zunächst Dreher, war aber bereits 1951 beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst
tätig. 1965 entschloss er sich, freischaffender Schriftsteller zu werden. In die Zeit als
Reporter fallen seine ersten phantastischen Werke, Asteroidenjäger
(1961, vom DEFA-Regisseur Gottfried
Kolditz neun Jahre später unter dem Titel Signale - ein
Weltraumabenteuer verfilmt) und 1963 Der blaue Planet. Bis 1975
erschienen weitere Romane und Erzählungen wie Im Schatten der Tiefsee, Die
Umkehr der Meridian, Krakentang und Magma am Himmel. Danach fiel er
bei den Kulturgewaltigen der DDR in Ungnade und schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten und
Veröffentlichungen unter Pseudonym durch, erst 1986 konnte er in der Reihe Das Neue
Abenteuer wieder eine kleine Erzählung, »Vikonda«, veröffentlichen. Nach 1990
kehrte er zu seinen journalistischen Wurzeln zurück und wurde Redakteur bei der
Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam, seit 1997 ist er Rentner. Trotz des Erfolges von Signale - ein Weltraumabenteuer wurden weitere Szenarien von Carlos Rasch nicht verwirklicht, die Serie »Raumlotsen« blieb Papier. Für das Science-Fiction-Fandom in der DDR war Rasch ein wichtiger Initiator und Förderer. |
![]() Foto: Siegfried Breuer |