SF Personality

Jack Vance

Amerikanischer Schriftsteller (*1916)

Science Fiction
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John Holbrook Vance wurde am 28. August 1916 in San Francisco geboren. Er erhielt eine Ausbildung an der Universität von Kalifornien als Mineningenieur, später als Journalist und diente im zweiten Weltkrieg bei der Handelsmarine.

Seine erste Kurzgeschichte schrieb er noch während des Krieges. Es handelt sich um »The World Thinker«, die 1945 in Thrilling Wonder Stories publiziert wurde. In den späten vierziger und frühen fünfziger Jahren schrieb Vance eine Reihe von Kurzgeschichten und Romane für Pulp-Magazine, hauptsächlich für Startling Stories und Thrilling Wonder Stories. Am beliebtesten waren dabei die Geschichten um Magnus Ridolph, die später in dem Band The Many Worlds of Magnus Ridolph gesammelt wurden.

Seinen typischen Stil, für den er heute bekannt ist, entwickelte er in den fünfziger Jahren. Der erste Buch, das nichts mehr mit den früheren Pulp-Stories gemein hatte, war Die sterbende Erde (The Dying Earth • 1950), eine Reihe von inhaltlich verbundenen Geschichten, die in einer sehr fernen Zukunft spielen, wo Technologie und Wissenschaft weitgehend vergessen sind und Magie zum Alltag gehört.

In den folgenden Jahren entwickelte Vance seinen unverwechselbaren Stil weiter und erschuf zahlreiche exotische Welten. Heute ist er beinahe erblindet und der zeitliche Abstand zwischen den Buchveröffentlichungen wird immer größer. Bleibt nur zu hoffen, daß er trotz seiner Behinderung noch einige Werke zu Papier bringen kann.

Hardy Kettlitz

Rezensionen
Freibeuter des Alls (Vandals of the Void • 1953)
Kriegssprachen (The Languages of Pao • 1958 / Nopalgarth • 1966)
Emphyrio (Emphyrio • 1969)
Das Weltraum-Monopol (The Five Gold Bands • 1950)
Siehe auch
SF Personality 10: Jack Vance
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