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| Name: Richard Wright Geboren: 6.9.1963 in London |
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| Nach der Ausbildung an der
Winchester School of Art und der Middlesex University, die er 1988 mit dem Master of Arts
abschloß, arbeitete Richard Wright als Medienkünstler. Neben anderen Projekten
realisierte gemeinsam mit Jason White den computeranimierten Trickfilm Superanimism
(GB 1991). Nach Corpus (GB 1992) tat er sich wieder mit White zusammen und
produzierte das vielbeachtete elfeinhalbminütige Werk Heliocentrum (GB 1995),
eine kulturkritische Auseinandersetzung mit dem Sonnenkönig Ludwig XIV. 1993 war er mit
einer Installation auf dem 6. VideoFest in Berlin vertreten. 1995 setzte er sein Studium an der London Guildhall University fort. Dort entstanden in Zusammenarbeit mit Martyn Pick die Kurzfilme Gridlock (GB 1996) und Play to Win (GB 1997). Sein neuester Film LMX Spiral (GB 1998), der auf der transmediale 99 in Berlin vorgestellt wurde, stellt den Wandel des Zeitgeistes von den achtziger zu den neunziger Jahren mit einer Kombination aus realen und digitalen Szenen dar. Anfang 1999 promovierte Wright an der Guildhall University auf dem Gebiet der digitalen Filmästhetik. Zur Finanzierung seiner künstlerischen Produktionen arbeitet Wright an der digitalen Nachbearbeitung von Fernsehfilmen und ist an einem Bildschirmschoner-Projekt beteiligt. |
![]() Foto: Kempen |