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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Dreißig Echtzeittage hat
der Spieler im Fantasy-Game Arcatera
Zeit, die Spielwelt kennenzulernen, diverse Aufgaben zu lösen und sich gegen vielerlei
Widersacher zur Wehr zu setzen. Der Spieler kann jedoch auch den Zeitfluß beschleunigen,
um diverse Leerzeiten zu überbrücken. Eigentliche Aufgabe des Helden (der Spieler kann
rollenspieltypisch aus vier Charakterklassen - Zauberkundiger, Mönch, Dieb und Abenteurer
- wählen) ist es, den Machenschaften eines Geheimbundes auf die Spur zu kommen, der
plant, mit Hilfe dunkler Magie die Sonne zu verfinstern und ein Zeitalter der Schreckens
einzuleiten. Um diese schwierige Aufgabe zu meistern, hat man die Möglichkeit, weitere
Charaktere anzuwerben und in einer Party zu verwalten. Arcatera präsentiert sich im mittelalterlichen Ambiente und wurde hinsichtlich der Spielhintergründe, der Musik und der deutschen Lokalisierung vorbildlich umgesetzt. Nur die Figuren verpixeln während der Animationsphasen recht auffällig. Aufwendig gestaltete Rendervideos erzählen die Geschichte. Leider ist die Spielsteuerung schlecht ausbalanciert und läßt besonders Kampfszenen zum Glücksspiel geraten. Zudem überdecken die zweidimensionalen Figuren durch statische Kameraperspektiven in Auseinandersetzungen gerne den Kampfbereich und führen so zu unnötigen Niederlagen. Arcatera bemüht sich um ein nichtlineares Spielerlebnis und verspricht zehn verschiedene Schlußsequenzen. Ob sich dabei der vorbestimmte Zeitrahmen als nachteilig erweist, bleibt abzuwarten. Unglücklich wirken die bisweilen ablaufenden naiv-trivialen Dialoge, die auch von den ausgezeichneten Sprechern nicht überspielt werden konnten. |
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