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| ALIEN CONTACT 50
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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Die Boxen laut aufgedreht,
fährt Michael Travinski mit seinem Auto durch eine stürmische Winternacht. Als er die
Scheinwerfer des LKWs vor sich sieht, ist es für ein Ausweichmanöver schon zu spät. Mit
voller Wucht treffen beide Fahrzeuge aufeinander ... Als Michael wieder erwacht, befindet
er sich nicht in einem Krankenhaus, sondern in einer mächtigen, von Mönchen bewohnten
Kathedrale. Archangel nimmt den Spieler mit auf eine Reise durch drei verschiedene Epochen, um wieder einmal die Welt vor dem Bösen zu retten. Nachdem eine Gottheit Michael zum Erzengel auserkoren hat, erhält er die Fähigkeit, sich für kurze Zeit entweder in einen geradezu unverletzlichen Superkämpfer oder ein unsichtbares Geistwesen zu verwandeln. Der Spieler muss sich für eine der beiden Fähigkeiten entscheiden. Besonders die Figur des Kämpfers bietet am Anfang gute Möglichkeiten, sich gegen die unzähligen Gegner erfolgreich zur Wehr zu setzen. Archangel macht jedoch in vielen Belangen einen unfertigen Eindruck. Die Hintergrundgeschichte besteht aus Versatzstücken verschiedener Fantasythemen, und die Dialoge sind klischeeüberladen. Auch die Grafikengine zählt mit ihrer geringen Sichtweite nicht zu den Glanzlichtern ihrer Gattung. Hier und da fehlt es spürbar am Feinschliff.
Dennoch hat Archangel durch die stimmungsvoll designten Handlungsschauplätze, die zauberhaft animierten Wasseroberflächen und die actionreichen Kämpfe durchaus seinen Charme. Auf der Suche nach Antworten kämpft sich der frischgebackene Erzengel durch mittelalterliche Dörfer und Landschaften, muss sich mit High-Tech-Waffen im futuristischen Berlin behaupten und erlebt ein spannendes Finale in einer bizarren Unterwelt voller mythischer Geschöpfe. Actionspieler, die über die Mängel der Präsentation hinwegsehen können, dürfen durchaus einen Blick riskieren. Gelegenheitsspieler werden sich jedoch am hohen Schwierigkeitsgrad die Zähne ausbeißen. |
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