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| ALIEN CONTACT 45 |
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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Der auf der Verpackung
aufgedruckte Hinweis »nach Motiven von Michael Endes Unendliche Geschichte«
weist darauf hin, das Auryn Quest nur vereinzelte Elemente aus Endes phantasievoller
Literaturvorlage nutzt, sonst jedoch nur wenig mit dem Romanstoff gemein hat. In Auryn Quest wird das Auryn (ein mächtiges Amulett) der Kindlichen Kaiserin gestohlen. Dieser Kraft beraubt, ist Fantasien schutzlos dem alles bedrohenden Nichts ausgeliefert, und immer mehr Bereiche des Landes fallen der Dunkelheit des Vergessens zum Opfer. Erneut ist es Atreju, der sich auf den Weg macht, das Amulett wiederzufinden und Fantasien vor der drohenden Zerstörung zu bewahren. Der Spieler steuert den Helden Atreju aus der Ego-Perspektive durch die meist im freien Raum schwebenden Reste Fantasiens und muß zum Teil recht gut versteckte Energiebälle aufsammeln, um beispielsweise magische Türen zu öffnen. Bisweilen sind auch kleinere Rätselaufgaben zu lösen und seltsame Maschinen in Gang zu setzen. Ähnlich dem Spielablauf eines Jump & Run muß der Spieler über schwebende Felsbrocken oder bewegliche Plattformen springen, um schwer zugängliche Stellen in der Spielwelt zu erreichen.
Auryn Quest kommt dabei völlig ohne Gewalt aus und macht das Erforschen der märchenhaften 3D-Welt Fantasiens zum spielerischen Schwerpunkt. Leider läßt sich die etwas umständliche Steuerung nicht konfigurieren, und auf einigen PC-Systemen gibt es Probleme mit der Mausanbindung. Daß Auryn Quest aus den mühsam zusammengesetzten Resten eines gescheiterten Adventureprojektes besteht, wird in den zum Teil recht aufwendig designten 3D-Welten sichtbar. Daß die Entwickler ein zwar völlig anderes, aber dennoch halbwegs akzeptables Spiel auf die Beine stellten, ist mehr als beachtenswert. |
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