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| Take 2 geht mit Blair Witch Volume 2: Coffin Rock nach nur einem
Monat in die zweite Runde der Blair Witch-Trilogie und schafft es, die
Gänsehautstimmung des ersten Teils
vollständig in den Zweiten hinüberzuretten. Auch Coffin Rock hat inhaltlich
nicht viel mit dem ungewöhnlichen Kinofilm zu tun, sondern beschäftigt sich vielmehr mit
der eigentlichen Blair Witch-Legende. Blair Witch Volume 2: Coffin Rock
greift noch weiter in die Vergangenheit zurück als Blair Witch Volume I: Rustin Parr. Als Bürgerkriegssoldat mit Gedächtnisverlust erwacht die Spielfigur im Wald von Burkittsville. Robin, ein kleines Mädchen, findet den orientierungslosen Mann und bringt ihn zu ihrer Großmutter. Diese pflegt ihn gesund und gibt ihm den biblischen Namen Lazarus. Kurz darauf verschwindet Robin spurlos im Wald, und auch der nach ihr geschickte Suchtrupp bleibt verschollen. Die Großmutter des Mädchens tritt daraufhin an Lazarus heran und bittet ihn, Robin wieder zurückzubringen. Die Aufgabe des Spielers ist damit klar. Während er sich auf die Suche nach der verschollenen Robin macht, setzt sich durch verschiedene Ereignisse und zurückkehrende Erinnerungen (als Rückblenden umgesetzt) die Vergangenheit von Lazarus fragmentarisch wieder zusammen. Blair Witch Volume 2: Coffin Rock nutzt für die grafische Umsetzung erneut die Nocturne-Engine. Düstere Schauplätze und optische Special Effects wurden stimmungsvoll in Szene gesetzt. Leider sorgt die etwas umständliche Steuerung des öfteren für unnötigen Ärger und schmälert das Spielvergnügen ein wenig. Auch die Unterstützung diverser Voodoo-Grafik-Karten ist bisweilen immer noch problematisch. Hier hilft nur ein nagelneuer Treiber oder das Durchprobieren der verschiedenen Grafikmodi. |
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