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| Das gewagte Projekt um einen in kurzen Abständen nacheinander publizierten
Spiele-Dreiteiler findet mit der Elly Kedward Sage seinen actionbetonten
Abschluß. Alle Teile leiden unter einer umständlichen Tastatursteuerung, können jedoch
trotz der etwas angestaubten Nocturne-Engine durch eine faszinierende
Hintergrundgeschichte und stimmungsvoll designte Schauplätze überzeugen. Im letzten Teil
laufen sämtliche Handlungsfäden der Vorgängerteile zusammen, und das Geheimnis um die
Sage der Hexe von Blair wird gelüftet ... In der Rolle von Jonathan Prye, einem ehemaligen Pfarrer, der an seinem Glauben zweifelt, reist der Spieler in das leidgeprüfte Städtchen Blair, um den grausigen Geheimnissen der Elly Kedward (der Hexe von Blair) auf den Grund zu gehen. Die linear erzählte Geschichte spielt sich actionfreundlicher als Teil 1 und 2 und büßt dadurch etwas von deren Gruselstimmung ein. Die 3-D-Schauplätze sind schaurig-düster gestaltet und wurden mit einem beklemmenden Soundteppich unterlegt. Der Spieler kann mit verschiedenen Figuren interagieren und bisweilen auch ausführliche Gespräche führen, um durch detektivischen Spürsinn hinter das Geheimnis der schrecklichen Kindsmorde zu kommen. Da jedes der BlairWitch-Spiele eine in sich geschlossene Geschichte erzählt, kann man die einzelnen Folgen auch unabhängig voneinander spielen. Gruselfans, die eine anspruchsvolle Hintergrundgeschichte schätzen und sich an Adventure-Elementen nicht stoßen, können bedenkenlos zugreifen. Jedoch ist für Besitzer von Voodoo-Grafik-Karten der erste Teil immer noch problematisch. Auf einigen Systemen mit dieser Hardware bekommt man das Spiel nur sehr schwer oder gar nicht zum Laufen. |
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