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| ALIEN CONTACT 59 |
| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Erst nach mehrfachen längeren
Verzögerungen schaffte es der langerwartete 3D-Shooter Breed in die
Händlerregale. In der recht übersichtlichen Hintergrundgeschichte verschlägt es den
Spieler ins Jahr 2625. Die Menschheit steht im erbitterten Krieg mit einer aggressiven
Alienrasse, den mechanischen Breed. Nachdem die Breed die terranischen Kolonien im
Besalius-System verwüstet haben, greifen sie jetzt nach dem Mutterplaneten. Die irdischen
Verteidigungskräfte sind chancenlos. Innerhalb kürzester Zeit haben die Breed die Erde
überrannt und erobert. Die einzige Hoffnung ist die USC Darvin, ein mächtiges
Kampfschiff, das den Auseinandersetzungen im Besalius-System unversehrt entkommen konnte.
Capitain Saul Richter steuert die USC Darvin in den Erdorbit, aktiviert die
Tarnvorrichtungen und beginnt mit gezielten Angriffen auf wichtige militärische
Stützpunkte der Aliens. Mit dieser Guerilla-Taktik hofft er, das Blatt für die
Menschheit noch einmal wenden zu können. In Breed wird dem Spieler die Verantwortung über eines der Landungsteams übergeben. Ein solches Team besteht aus mehreren Spezialeinheiten (Scharfschützen, Waffenexperten, Techniker oder Mediziner), zwischen denen der Spieler während einer Mission mittels Tastendruck frei wechseln kann. In vielen Missionen ist taktisches Vorgehen Voraussetzung, um das Missionsziel erreichen zu können. Die Breed verhalten sich zwar nicht besonders intelligent, sind aber durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit ein nicht zu unterschätzender Gegner. Breed bietet dem Spieler recht ansehnliche 3D-Grafik mit riesigen Arealen, abwechslungsreiche Missionen und spannende Feuergefechte. Während vieler Missionen besteht die Möglichkeit, Fahrzeuge oder Fluggeräte zu benutzen. Außerdem kann man seinen Mitstreitern eine Reihe von Grundbefehlen erteilen.
Bedauerlicherweise trüben einige Designschwächen das Spielvergnügen. Bisweilen benehmen sich die digitalen Mitstreiter wie Lemminge und laufen in metertiefes Wasser, um dort jämmerlich zu ersaufen; oder sie rennen gegen eine unbezwingbare Übermacht an, statt das Weite zu suchen oder sich hinter einem Felsen zu verstecken. Auch die Grafik ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Die Landschaftstexturen wirken aus der Nähe verschwommen, und die Feuereffekte aus animierten Bitmapelementen sind nicht mehr zeitgemäß. Ärgerlich ist auch der fehlende Kooperationsmodus im Multiplayerpart. Zudem stößt man in Breed auf einige peinliche Geschmacklosigkeiten - so fanden es die Entwickler komisch, den Raketenwerfer mit dem Namen »Genocide Delux« zu versehen. Ebenfalls nicht besonders witzig ist das einfrieren der Grafik an einigen Stellen im Spiel. Hier sollte der Hersteller dringend einen Patch nachreichen. Trotz dieser Mängel erweist sich Breed als gelungener 3D-Shooter, den man - verzweifelt man nicht am happigen Schwierigkeitsgrad - nicht so schnell aus den Händen legt. |
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