Dark Planet
dtp 2003
| Auf eine erwähnenswerte
Hintergrundgeschichte verzichteten die Entwickler von Dark Planet gleich ganz.
Das gesamte Spielgeschehen findet auf dem fremden Planeten Natrolis statt. Jahrzehnte nach
einem nuklearen Winter kämpfen dort drei Völker ums Überleben. Da sind zum einen die
Terraner mit ihrer High-Tech-Kampfausrüstung und einem umfangreichen militärischem
Fuhrpark. Ihnen gegenüber stehen die aggressiven insektenähnlichen Dreil, eine
mächtige, in strenge Hierarchien aufgegliederte Spezies, die besonders durch ihre
zahlenmäßige Übermacht den konkurrierenden Parteien das Leben schwer macht, und zuletzt
die erdverwurzelten und magisch begabten Sorin, eine riesigen Eidechsen ähnliche
Lebensform. Obwohl Dark Planet eine recht ansehnliche 3-D-Engine für die
Darstellung der Spielwelt benutzt, steuert es sich so eingängig wie ein klassisches
2-D-Strategiespiel nach dem Vorbild von Command and
Conquer oder StarCraft. Der Spieler muss zwei unterschiedliche
Bodenschätze abbauen, seine Basis mit Konstruktionsanlagen errichten, verschiedene
Arbeits- und Militäreinheiten bauen und Angriffsstrategien entwickeln, ohne vom Feind
überrannt zu werden. Bei den Gefechten kommt es mehr auf zahlenmäßige Überlegenheit an
als auf ausgeklügelte Strategien, um den Sieg davonzutragen. Hier zeigt besonders die
3-D-Engine, was in ihr steckt, und verwöhnt den Spieler mit schicken Explosions- und
Lichteffekten.

Dark Planet ist ein unkompliziertes Strategiespiel mit einer intuitiven
Steuerung und schicker 3-D-Grafik, dem es nur an einer packenden Hintergrundgeschichte
mangelt, um zu den Referenzspielen des Genres zu gehören. Gerade StarCraft-Fans
bekommen mit Dark Planet ein Strategiespiel mit ähnlichem Spielhintergrund und
zeitgemäßer Optik geboten. |
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- Systemanforderung
- Pentium 3 450, 128MB, Win98+

- Wertung

70%
Spielspaß
Gerd
Frey ALIEN CONTACT