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Die Hintergrundgeschichte zum beklemmenden Action-Adventure Das Ding
beruht auf dem gleichnamigen Gruselklassiker von John Carpenter aus dem Jahre 1982.
Carpenters Film ist jedoch kein orginäres Werk, sonders das Remake einer
Literaturverfilmung von 1951. In dem noch in Schwarzweiß gedrehten Science-Fiction-Klassiker entdeckt
eine Gruppe amerikanischer Forscher in der Antarktis das Wrack eines fremdartigen
Raumschiffes und ein im Eis konserviertes außerirdisches Lebewesen. Als die Kreatur
aufgetaut wird, macht sie einem Wissenschaftler nach dem anderen den Garaus.Carpenters Film orientiert sich bei der Umsetzung deutlich näher an der literarischen Vorlage »Who Goes There?« (1938) von John W. Campbell als der alte Schwarzweiß-Streifen. Die Spielumsetzung von Das Ding versteht sich als direkte Fortsetzung des Carpenter-Films. Nachdem der Kontakt mit einem Außenposten amerikanischer Wissenschaftler in der Arktis abbricht, schickt die Army ein militärisches Einsatzteam in die feindliche Eishölle. Kaum sind die Soldaten eingetroffen und haben die ersten Gebäude inspiziert, stoßen sie auf entsetzlich entstellte Leichen. Als das Team einige Zeit später eine Ausgrabungsstätte mit einer fliegenden Untertasse ausfindig macht, begreift Einsatzleiter Blake, das er es nicht mit einer seltsamen Epidemie, sondern mit einer gefährlichen parasitären außerirdischen Lebensform zu tun hat, die zudem in der Lage ist, die Körper ihrer Opfer zu übernehmen. Irgendwann dreht die infizierte Person durch und verwandelt sich in eine schreckliche Alptraumkreatur, die nur noch mit dem Flammenwerfer zu bezwingen ist.
Ähnlich wie in einem Taktik-Shooter kann der Spieler in Das Ding mit den einzelnen Teammitgliedern interagieren. Die Entwickler gingen sogar so weit, dem Spieler Einblick in das Gefühlsleben seiner virtuellen Mitstreiter zu gewähren. Zum einen kann man anhand von Farbbalken unter den einzublendenden Charakterporträts das in Blake gesetzte Vertrauen und den Gesundheitszustand ablesen, zum anderen kann man auch feststellen, in welchem Gemütszustand sich jede einzelne Person befindet. Wird einer der Mitstreiter verletzt oder ist schrecklichen Szenen ausgesetzt - hier reicht bisweilen der Anblick einer übel zugerichteten Leiche -, kann ein leichter Angstzustand schnell in Panik umschlagen. Im schlimmsten Fall fängt die Person an, wild um sich zu schießen. Kann man Angstattacken oder verlorenem Vertrauen schnell mit medizinischer Versorgung oder der Aushändigung von Waffen und Munition begegnen, steht man einer Alieninfektion machtlos gegenüber. Oft geschieht es mitten im Kampf, dass sich einer der Männer in eine bizarre Alienkreatur verwandelt und man zur Rettung des restlichen Teams nur noch den Flammenwerfer zücken kann. Das Ding lebt besonders von seiner beklemmenden Grusel-Stimmung und den geschickt eingesetzten Schockmomenten. Obwohl die Spielgrafik keine revolutionären Spezialeffekte vorzuweisen hat, fangen die düster designten 3-D-Level gut die Stimmung des Science-Fiction-Klassikers ein. Die von beständigem Schneetreiben eingehüllte Station in der Arktis wirkt authentisch, und auch die Monsterkreaturen jagen dem Spieler einen gehörigen Schrecken ein. Spannend bleibt Das Ding außerdem durch die strategisch geschickt in den Levels verteilten Bandmaschinen. Nur an ihnen kann der Spieler seinen Spielstand sichern - dafür aber, so oft er will. |
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