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DTM Race Driver: Directors Cut

Codemasters • 2003

Science Fiction > Alien Contact
Computerspiele
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»Kennt man ein Racing-Game, kennt man alle!« Dieser Spruch trifft sicher auf die jedes Jahr ins Rennen geschickten Formel 1-Simulationen und ähnliche Spiele zu, die sich nur noch marginal in technischer Hinsicht weiterentwickeln, sonst aber einen nahezu identischen Spielablauf bieten. Es gibt jedoch auch Spiele wie Star Wars: Racer, Mega Race 1-3 oder GTA 3, die entweder durch besondere Schauplätze oder durch zusätzliche Handlungselemente für eine größere Zielgruppe interessant werden. Meist geschieht dies jedoch auf Kosten des realistischen Fahrverhaltens.

DTM Race Driver: Directors Cut versucht das Bindeglied zwischen realistischer Fahrsimulation und einem abwechslungsreichen Spielerlebnis zu sein. Die Entwickler verknüpften deshalb eine spannende und filmreife Hintergrundgeschichte mit einer leistungsstarken und physikalisch korrekten 3D-Engine. Im Spiel übernimmt der Spieler die Rolle von Ryan Mc Kane, einem jungen Rennfahrer, dessen Vater 15 Jahre zuvor bei einem schrecklichen Rennunfall ums Leben kam. Genau wie seinem Vater liegt Ryan Mc Kane der Rennsport im Blut. Deshalb kommt ihm das Angebot, für ein kleines Team die TOCA-Meisterschaften zu fahren, gerade recht.

DTM Race Driver: Directors Cut gelingt es, durch die ausgeprägten Story-Elemente eine starke Bindung zwischen Spieler und Hauptprotagonisten herzustellen. Fast wie im Film erfährt der Spieler das abwechslungsreiche Spielgeschehen und muss erleben, wie sich ein guter Freund zum härtesten Konkurrenten wandelt, muss Rückschläge hinnehmen oder kann den süßen Triumph des Siegers auskosten, der es bis auf den ersten Platz der Meisterschaft geschafft hat. DTM Race Driver: Directors Cut ist zwar komplexer als ein einfaches Rennspiel, ein Action-Adventure wie GTA 3 oder gar Mafia ist es allerdings nicht.

Technisch gibt es so gut wie nichts zu bemängeln. Kleinere Grafikfehler, wie sie noch in der PlayStation 2-Version zu finden waren, wurden ausgebügelt. Die Grafik - soweit sie Fahrzeuge und die Rennstrecken betrifft - wirkt bisweilen sogar fotorealistisch. Die Spielfiguren, die hauptsächlich in den Zwischensequenzen zu sehen sind, wirken dagegen kantig und sind etwas zu hölzern animiert. Am Fahrverhalten gibt es dagegen nichts zu mäkeln. Gerade mit einem PC-Lenkrad steuern sich die einzelnen Fahrzeuge ausgezeichnet und lassen schnell vergessen, dass man sich nur vor einem PC-Monitor befindet.

Systemanforderung
• Pentium 3 500, 128MB, Win98+ Bestellen
• xBox Bestellen
Wertung
80% • Spielspaß

Gerd FreyALIEN CONTACT

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