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| ALIEN CONTACT 66 |
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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Earth 2160 entwirft
ein düsteres Zukunftsszenario. Nachdem der ehemalige Heimatplanet der Menschheit durch
eine Katastrophe und furchtbare Kriege zerstört wurde, bemühen sich die Überlebenden
auf dem Mars um einen Neuanfang. Bedauerlicherweise ringen drei Parteien Eurasian
Dynasty, Lunar Corporation und United Civilized States um
die Vorherrschaft auf dem roten Planeten. Außerdem ist ein mächtiges Alien-Artefakt in
Sand des Planeten verborgen, dessen Entdeckung einen weiteren gefährlichen Gegner
erweckt. Große Mühe gaben sich die Entwickler, sinnvolle Verbesserungen in den Spielablauf zu integrieren. Einheiten können beispielsweise aus den verschiedenen (meist erst zu erforschenden) Modulen zu völlig neuen Spezialeinheiten »zusammengeschraubt« werden. Das gestaltet den Handlungsablauf spürbar individueller. Zudem lassen sich für bestimmte monotone Managementaufgaben im späteren Spielverlauf Agenten einspannen, die dem Spieler relativ selbständig bestimmte Routinearbeiten wie Basisaufbau oder die Forschung abnehmen.
In grafischer Hinsicht schlägt Earth 2160 alle bisherigen Spiele im Strategiegenre. Da kann selbst das grandiose Ground Control 2 oder Panzers nicht mithalten. Ob es die natürlich wirkenden Landschaftsformationen, die detaillierten Texturen, die komplexen Fahrzeug- und Einheitenmodelle und natürlich die spektakulären Explosions- und Lichteffekte sind, der Spieler kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Dazu kommt der simulierte Tag- und Nachtwechsel, wobei nachts jede Boden- und Lufteinheit die Umgebung schick mit ihrem Scheinwerfer ausleuchtet. Kleine Schwächen weist das Spiel bei der Präsentation der Story auf. Statt langen Texteinblendungen und ermüdenden Dialogen hätte man hier ein paar Videosequenzen mehr generieren können. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad zum Teil so hoch, dass Strategieneulinge schon mal das Handtuch werfen werden. |
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