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Fahrenheit

Quantic Dream/Atari • 2005 • Action-Adventure

Science Fiction > Alien Contact
Computerspiele
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Die spannende Geschichte von Fahrenheit beginnt mit einem seltsamen Mord. Lucas Kane glaubt aus einem Alptraum zu erwachen, doch er befindet sich tatsächlich in der Toilette eines Fast-Food-Restaurants, ein blutiges Messer in der rechten Hand und den Leichnam eines unbekannten Mannes vor sich. Der Boden ist blutverschmiert. Kaine hat keine Ahnung, was mit ihm geschehen ist. Er weiß nur eines - er muss so schnell wie möglich von hier verschwinden, um nicht verhaftet zu werden.

Ab diesem Zeitpunkt kann der Spieler in die Handlung eingreifen. Um nicht sofort aufzufallen - im Restaurant sitzt zu allem Überfluss ein Polizist - muss er die Spuren des Verbrechens beseitigen und die Leiche verschwinden lassen. Eine mysteriöse und beklemmende Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wie schon in den beiden Action-Titeln Max Paine 1 und 2 benutzt auch Fahrenheit cinematographische Techniken, um die Spielgeschichte zu erzählen. Das wird besonders bei der virtuellen Kameraführung und dem situationsbedingten Einsatz von Musik deutlich. Anders als bei Max Paine ist die Spielgeschichte weniger linear (es gibt abzweigende Handlungslinien) und es stehen mehrere Protagonisten zur Auswahl, zwischen denen der Spieler an bestimmten Stellen der Handlung wechseln kann. Die versprochene weitreichende Handlungsfreiheit ist jedoch auch in Fahrenheit nur Illusion.

Seine eigentlichen Stärken hat Fahrenheit bei der Präsentation der Geschichte. Trotz nicht unbedingt wegweisender Grafik - die Texturen wirken mitunter leicht verwaschen und manche Schauplätze sind etwas farblos - gestaltet sich das Spielgeschehen durch die intelligent erzählte Hintergrundgeschichte mit überraschenden Wendungen und diversen Schreckmomenten sehr abwechslungsreich und innovativ.

Warum das Spiel über eine so umständliche Spielsteuerung verfügt, ist allerdings ein Rätsel. Gerade in Spielabschnitten, in denen man unter Zeitdruck diverse Aufgaben erledigen muss, erweist sich die Steuerung als frustrierend. Die Geschicklichkeitseinlagen, mit denen man an einigen Stellen im Spiel konfrontiert wird und bei denen man in vorgegebener Reihenfolge und Geschwindigkeit die Richtungstasten drücken muss, wirken - verglichen mit dem sonstigen Spielgeschehen - eher deplaziert.

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Systemanforderung
• Pentium3 800, 256 MB, Win98+ Bestellen
• PlayStation2 Bestellen
• xBox Bestellen
Wertung
80% • Spielspaß
80% • Grafische Präsentation
• Geeignet für Gelegenheitsspieler
Zubehör
Lösungsbuch Bestellen

Gerd FreyALIEN CONTACT

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