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| ALIEN CONTACT 59 |
| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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Jack Carver ist Besitzer eines kleinen Ausflugsbootes und lässt sich
von Touristen anheuern, die die vielfältige Inselwelt des Südpazifiks erkunden wollen.
Als er eines Tages von der angeblichen Reporterin Valerie Constantine den Auftrag erhält,
sie zu einer nicht kartografierten Insel Mikronesiens zu bringen, um dort die wenig
bekannten japanischen Ruinen aus dem 2. Weltkrieg zu begutachten, beginnt für Carver das
gefährlichste Abenteuer seines Lebens. Noch bevor er die Insel erreicht, wird sein Boot
von einer Rakete getroffen und seine Auftraggeberin von schwer bewaffneten Söldnern
entführt. Carver gelingt mit viel Glück die Flucht, und er beginnt mit der Suche nach
der verschleppten Valerie Constantine. Unterstützt wird er dabei von Harlan Doyle, einem
aus dem Hintergrund heraus operierenden Kontaktmann, der seine eigentlichen Beweggründe
jedoch gegenüber Carver verschweigt.Wie sich bald herausstellt, ist die Insel ein riesiges Forschungsgelände, in dem unter der Anleitung des experimentierfreudigen Wissenschaftlers Krieger Genexperimente an Tieren und Menschen vorgenommen werden.
Far Cry läutet eine neue Ära im Bereich 3D-Action-Spiele ein und katapultiert sich in Sachen grafischer Präsentation und Design an die Spitze des Genres. Der Spieler bekommt eine so realistische Inselwelt geboten, dass er die ersten Spielminuten ausschließlich damit verbringt, die Umgebung zu bestaunen. Weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, sich im Wind wiegende Gräser und Palmen und ein mit Schäfchenwolken gesprenkelter Himmel lassen im ersten Augenblick vergessen, dass man sich in einem knallharten 3D-Shooter befindet. Besonders die Umsetzung der bewegten Wasserflächen, auf denen sich realistisch die Umgebung spiegelt, ist absolut naturgetreu gelungen. Der Spieler erlebt das Geschehen zu verschiedenen Tageszeiten, welche die Inselwelt immer wieder anders erscheinen lassen. In der zweiten Hälfte von Far Cry betritt man außerdem alte Bunkeranlagen, Militärstützpunkte oder wissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Hier setzten die Entwickler verstärkt auf eine realistische Echtzeitschattenberechnung ähnlich der in Deus Ex 2: Invisible War und haben damit, unterstützt durch die ausgezeichnete Musikuntermalung, beängstigend realistische Spielszenarien geschaffen. Auch spielerisch ist Far Cry kein Leichtgewicht. Blindes durch die Landschaft rennen und dabei alles über den Haufen schießen kommt einem Suizidversuch gleich. Mehrere KI-Gegner sind durchaus in der Lage, sich zu koordinieren und effektive Angriffsstrategien zu entwickeln. Um sich anzuschleichen oder Deckung zu suchen, nutzen die Gegner gezielt die speziellen Gegebenheiten der Umgebung. Ganz fehlerfrei ist die KI in Far Cry dennoch nicht. Fallen Gegner ins Wasser (weil sie z. B. von einer Explosionswelle von einem Steg geschleudert werden), sind sie nicht in der Lage, wieder an Land zu schwimmen oder ihre Waffen zu benutzen. Ein einzelner Angreifer verhält sich bisweilen auch recht einfältig und lässt sich relativ leicht austricksen. Geradezu albern wirkt es, dass die benutzte Waffe beim Schwimmen nicht weggesteckt wird (benutzen lässt sie sich im Wasser ohnehin nicht), sondern sich in einer Imitation der Schwimmbewegung mitbewegt.
Carver kann bei seinem Inselabenteuer maximal fünf Waffen gleichzeitig bei sich tragen und einige recht nützliche Ausrüstungsgegenstände wie eine Infrarot-Brille oder ein Fernglas mit Richtmikrofon und Bewegungsmelder einsetzen. Mit Letzterem kann er gegnerische Soldaten (und Monster) orten und deren Geplauder abhören. Gerade bei den zu erlauschenden Gesprächen haben die Entwickler Sinn für Humor bewiesen, so dass man sich so manche Unterhaltung nicht entgehen lassen sollte - auch wenn man nicht in jedem Fall missionsrelevante Informationen erhält. Obwohl Far Cry durch sein Wegpunktesystem auf einen relativ linearen Spielverlauf festgelegt ist, kann der Spieler die einzelnen Missionen auf ganz individuelle Art und Weise lösen. Die riesige Spielwelt macht es möglich, auch alternative Wege einzuschlagen und sich an mancher Gefahrenquelle vorbeizuschleichen. |
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