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Freedom Force

Electronic Arts • 2002

Science Fiction > Alien Contact
Computerspiele
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Ein Fest für Comicfans ist das humorvolle Superhelden-Action-Adventure Freedom Force mit Rollenspieleinflüssen. Während der ersten Missionen erhält man Einblick in Lord Dominions teuflischen Plan, die Menschheit zu vernichten. Um dieses Ziel zu erreichen, will er die machtbesessensten und skrupellosesten Menschen der Erde mit Energy X ausstatten. Energy X ist die mächtigste Substanz im Universum und verwandelt einfache Staatsbürger in kürzester Zeit zu Superhelden. Doch Lord Dominions Plan wird von einem Verräter aus den eigenen Reihen durchkreuzt. Mentor bemächtigt sich der Energy-X-Container und versucht zur Erde zu entkommen. Lord Dominion entdeckt jedoch in letzter Sekunde Mentors Schiff und schießt es kurz vor Erreichen der Erde ab. Die Energy-X-Container stürzen unkontrolliert auf den blauen Planeten und landen weit verstreut in Patriot City. Die Superenergie kontaminiert gleichermaßen böse wie gute Erdenbewohner, und der Kampf ums Überleben der menschlichen Zivilisation beginnt.

Freedom Force versteht sich als liebevolle und augenzwinkernde Satire auf die Heroic Comics der sechziger und siebziger Jahre. Gerade der bis ins absurde gesteigerte Patriotismus solcher Comic-Serien wie Captain Amerika oder Silver Surfer wird gehörig auf die Schippe genommen. Der Spieler beginnt sein Superheldendasein als Minuteman. Schon in den ersten Missionen darf er mit Autos um sich werfen oder Straßenlaternen abknicken und als Riesenknüppel verwenden. Später gewinnt der Spieler weitere Superhelden hinzu, die sich zur mächtigen Freedom Force formieren. Jede Spielfigur verfügt über ganz individuelle Superkräfte. El Diablo nutzt beispielsweise das Element des Feuers, um sich Respekt zu verschaffen, The Ant kann Mauern hinaufklettern und sich tief in die Erde graben, während Man O`War Blitze verschießt und die Macht des Wassers zu nutzen vermag.

Trotz Rollenspielelementen - der Spieler kann die Superkräfte seiner Helden steigern, neue Fähigkeiten hinzugewinnen oder mittels angesammelter Prestige-Punkte neue Superhelden anwerben - spielt sich Freedom Force sehr linear. Die Hintergrundgeschichte ist in einzelne Kapitel unterteilt, die wiederum aus einer Hand voll lose miteinander verknüpfter Mini-Episoden bestehen.

Gespielt wird Freedom Force aus einer zoombaren 3-D-Vogelperspektive. Mittels Mausklick steuert man seine Helden durch Patriot City und aktiviert über die rechte Maustaste diverse Aktionsmöglichkeiten. Sämtliche die Hintergrundgeschichte erzählenden Zwischensequenzen wurden im Comicstil gehalten und tragen zur gelungenen Umsetzung von Freedom Force bei.

Die Grafikengine von Freedom Force nutzt die derzeitigen technischen Möglichkeiten und verwöhnt den Spieler mit knallbunter Optik, riesigen Explosionen, einstürzenden Gebäuden und aufspringenden Sprechblasen. Freedom Force bringt frischen Wind ins Action-Genre und ist eine gelungene Alternative zu den meist düster gehaltenen Adventure-Spielen.

Systemanforderung:
• Pentium 2 300, 128MB, Win98+, 3D-Grafikkarte Bestellen
Wertung:
90% • Spielspaß

Gerd FreyALIEN CONTACT

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