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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Würde das Team um Monty Python heute Computerspiele
entwerfen, würden sie wahscheinlich so ähnlich aussehen wie das absurd-komische Gigants.
Das Action-Adventure übergibt dem Spieler nacheinander die Kontrolle über drei
grundverschiedene Spielhelden, die in wiederum drei unterschiedlichen Spielkapiteln die
verschiedensten Aufgaben zu lösen haben. Am Anfang übernimmt man die Geschicke des Weltraumreisenden Baz. Nach einer etwas unsanften Notlandung findet sich Baz auf einer verträumten, sonnenbeschienenen Insel wieder, die jedoch so manch böse Überraschung birgt. Eine der lästigen Inselplagen sind die Ripper, Kreaturen, die nur aus Krallen und Zähnen bestehen, meist in größeren Gruppen angreifen und deren kleinere Exemplare sich blitzschnell durch den Boden graben können, um sich an unerwarteter Stelle auf ihr Opfer zu stürzen. Baz ist jedoch nur einer von fünf auf Urlaubstour befindlichen Außerirdischen. Seine Freunde sind weit in der Gegend verstreut und müssen erst aus verschiedenen mißlichen Situationen befreit werden. Die zweite Figur, mit der der Spieler die Welt erkunden kann, entstammt dem stolzen Volk der Sea Reapers. Ein weibliches, den magischen Künsten zugetanes Wesen, mit einer starken Bindung zum Wasser. Im dritten Spielabschnitt übernimmt man die Kontrolle über Kabuto, ein von den Sea Reapers erschaffenes riesiges Ungeheuer, das sich gegen seine Schöpfer wandte und jetzt ein einsames und unglückliches Leben führt. Die beeindruckende 3-D-Welt von Gigants sucht bisher ihresgleichen. Der Spieler vermag kilometerweit zu fernen Gebirgsketten zu blicken, die er alle auch besteigen kann. Eine riesige, leider von Piranhas bevölkerte Wasserfläche umgibt die malerischen Inseln, auf denen die Spielhandlung abläuft. Auch die zu absolvierenden Missionen haben nur wenig mit den sonst üblichen 3-D-Shootern gemein. So muß der Spieler zu Beginn für einen Smartie (die Eingeborenen von Gigants) etwas zu Futtern besorgen und danach dessen Frau aus den Fängen der Sea Reapers befreien, damit sie ihm das Essen zubereiten kann. Die ganze Szenerie trieft vor bitterböser Ironie und ist keinesfalls als Stellungnahme für eine überholte Geschlechterrollen zu verstehen. Eines der großen Ärgernisse in Gigants ist die fehlende Speicherfunktion. Gerade bei den etwas schwierigeren Missionen nervt es ungemein, die gleichen Aktionen ständig wiederholen und dabei beträchtliche Entfernungen zurücklegen zu müssen. Gespeichert wird nur bei erfolgreich abgeschlossenen Aufgaben. Davon abgesehen stören nur die etwas zu kantige Levelgestaltung und die recht hohen Hardwareanforderungen. |
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