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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| LucasArts, die bisher
ungeschlagenen Meister beim austüfteln origineller und anspruchsvoller Adventure, wagen
mit Grim Fandango erneut einen Vorstoß in unbekannte Gewässer. Das fängt bei
der surrealen, von mexikanischen Mythen geprägten Geschichte im Totenreich an, und geht
bis zur ungewöhnlichen Umsetzung im 3D-Gewand. In der, mit makaberen Anspielungen
gewürzten Geschichte, geht es um Manny, einen Angestellten des Todesministeriums, welcher
Verstorbene vom Land der Lebenden ins Land der Toten befördern und sie dort auf eine
vierjährige Reise durch die Unterwelt schicken muß. Damit auch Mannys Seele ihren Weg zur ewigen Ruhe und Erlösung gehen kann, muß er ein hochgestecktes Umsatzziel erreichen. Bald bemerkt er jedoch, daß er von einem korrupten Betrügerring umgeben ist, welcher ihm die erfolgversprechendsten Klienten wegschnappt. Als er sich dagegen stellt, löst er eine Reihe von weitreichenden Ereignissen aus, welche sein Vorgehen in völlig neue Bahnen lenkt. In Grim Fandango mischen sich Elemente des Dramas, exotische Mythen eine mysteriöse Geschichte und bisweilen sehr schwarzer Humor. Besonderes Augenmerk verdient die technische Umsetzung. Als erstes reinrassiges 3D-Adventure nutzt Grim Fandango die Möglichkeiten moderner 3D-Karten aus. Die Architektur findet ihre Vorbilder in Bauten und Malereien aus dem Land der Azteken und der Maya. Die Texturen wurden so fein gehalten, daß die Optik auch ohne 3D-Unterstützung einen pixelfreien Eindruck macht. Das hat hardwareseitig natürlich seinen Preis - ohne 32 MB Arbeitsspeicher läuft Grim Fandango nicht an. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Steuerung über die Pfeiltasten oder mit dem Joystick. Ein einfacher Mausklick, um die Figur zu steuern, oder um einen Gegenstand zu manipulieren ist nicht mehr möglich. |