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GROM: Terror in Tibet

CDV • 2003

Science Fiction > Alien Contact
Computerspiele
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Grom spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Während Hitler die Welt in einen grausamen Krieg verwickelt, versuchen deutsche Forscher hinter das Geheimnis von König Arjunas verlorener Stadt in Tibet zu gelangen. Sollten sie Erfolg haben, würde das bedeuten, dass die Nazis Gewalt über mächtige spirituelle Kräfte erlangen, gegen die alle Armeen der Menschheit chancenlos wären.

Zur gleichen Zeit betreibt Colonel Grom und sein geschäftstüchtiger Partner Petr ein profitables Schmuggelgeschäft zwischen Indien und China. Grom ist ein Flüchtling aus Polen, der seine gesamte Familie beim Angriff auf Warschau verlor und später in russischer Gefangenschaft saß, während Petr aus Tschechien stammt.

Als die Deutschen dem Geheimnis der verlorenen Stadt immer näher kommen, wird Grom auf die Aktivitäten der Forscher aufmerksam. Um Rache für den Tod seiner Familie zu nehmen und schlimmere Gräuel für die Menschheit zu verhindern, beschließt er, die Bemühungen der Deutschen zu vereiteln. Da die deutschen Kräfte deutlich in der Überzahl sind, ist ein behutsames Vorgehen für sein Vorhaben unbedingt notwendig.

In dem Augenblick, als Colonel Grom das erste Mal in Tibet auf die Nazis trifft, übernimmt der Spieler die Geschicke des Helden und seiner bis zu vier möglichen Begleiter. Grom läßt sich nur schwer einer Spielegattung zuordnen, da das Game verschiedene Elemente aus anderen Genres benutzt - einige davon jedoch nur rudimentär. Man könnte Grom als eine Mischung aus Strategie- und Iso-Rollenspiel beschreiben. Am meisten erinnert es noch an die Strategiereihe X-COM oder die düsteren Endzeit-Rollenspiele Fallout 1+2.

Grom bietet dem Spieler eine reichhaltige Palette an Aktionsmöglichkeiten. Die Hauptperson kann mit anderen NPCs (vom Computer gesteuerte Nicht-Spieler-Charaktere) Gespräche führen, an vielen Stellen Handel treiben und diverse Gegenstände benutzen. Bei Angriffen verbessern sich auch die Erfahrungswerte im Umgang mit den jeweils benutzten Waffen, und die Trefferwahrscheinlichkeit steigt.

Negativ fällt bei Grom die unzeitgemäße Grafik ins Auge. Die Animationen der Spielfiguren wirken hölzern, und eingeschaltetes Antialiasing kann zu schweren Grafikfehlern führen. Hinzu kommt, dass die Vorgeschichte von Colonel Grom nicht im Spiel erzählt wird, sondern nur im Handbuch nachzulesen ist. Trotz dieser Mängel überwiegen die positiven Ansätze und machen das Spiel zu einem spannenden Mystery-Abenteuer im Indiana-Jones-Ambiente.

Systemanforderung
• Pentium 3 400, 128MB, Win98+ Bestellen
Wertung
60% • Spielspaß

Gerd FreyALIEN CONTACT

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