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| ALIEN CONTACT 45 |
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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Auch der dritte Teil von G(rand)T(heft)A(uto),
dem berüchtigten schwarzhumorigen Gangsterepos, führt den Spieler in das zwielichtige
Liberty City. Die zwei auffälligsten Unterschiede zu den beiden Vorgängerteilen ist der
Schritt von einer starren Vogelperspektive zu einer freien 3D-Ansicht und eine stärker
herausgearbeitete Hintergrundgeschichte. Durch die aufwendige 3D-Umsetzung, die in
beeindruckender Weise die Leistungsfähigkeit der PS2-Spielekonsole demonstriet, kann sich
der Spieler erstmals völlig frei in einer etwa 8 km² großen Stadtlandschaft bewegen. Als noch unerfahrener Ganove startet man seine Karriere bei einer der Liberty City beherrschenden Verbrecherorganisationen und muß sich mit diversen Kleinaufträgen seine Brötchen verdienen. Zu diesen Aufträgen zählt beispielsweise das Installieren von Autobomben, das Einschüchtern (oder Ausschalten) von Mitgliedern konkurrierender Gangs oder die Beteiligung an größeren Überfällen. Meist ist man während der Missionen in geklauten Autos unterwegs und muß aufpassen, nicht von der Polizei geschnappt zu werden. Passiert dies trotzdem, ist ein saftiges Bestechungsgeld notwendig, um nicht hinter Gittern zu landen. GTA 3 überläßt es dem Spieler, in welcher Reihenfolge er die gerade anstehenden Aufträge absolviert, oder ob er zwischendurch auch mal als Taxifahrer, Notarztwagenfahrer oder (bei einem geklauten Polizeiwagen) als Vertreter der Bürgerwehr tätig wird. Grafisch macht GTA 3 einen überragenden Eindruck, Liberty City ist mit einer Vielzahl verschiedener Einwohner bevölkert, und über 50 verschiedene Fahrzeuge (angefangen vom amerikanischen Straßenkreuzer bis hin zum PS-starken Truck) bewegen sich drängelnd und hupend durch die dichtbefahrenen Straßen. Tages- und Nachtwechsel und verschiedene Wetterbedingungen sorgen für zusätzliche Stimmung. Eindrucksvoll sind auch die Schadensmodelle der kinderleicht zu steuernden Fahrzeuge. Bei Zusammenstößen klappt schon mal die Motorhaube nach oben und die Türen fliegen zur Seite weg, während häßliche Dellen die übrige Karosserie verunzieren. Ist der Wagen zu sehr beschädigt oder hat sich sogar überschlagen, bricht Feuer aus, und das Fahrzeug explodiert wenige Sekunden später mit einer bodenerschütternden Detonation. Ein Auto zu klauen ist in GTA 3 völlig unproblematisch. Der einfachste Weg ist, sich mitten auf die Straße zu stellen, ein Auto anzuhalten, den Fahrer aus dem Wagen zu zerren (geschieht automatisch) und schnell davonzurasen.
Schwarzen Humor beweist GTA 3 hin und wieder, wenn man bei einem sich mehrfach überschlagenden Wagen Punkte für eine gelungene Stunt-Nummer zugeschrieben bekommt, oder bei einer Mini-Mission, in der man mittels funkgesteuerter Spielzeugautos in einer bestimmten Zeit Mafioso-Schlitten in die Luft jagen muß. Die Möglichkeit, relativ ungestraft Fußgänger zu Brei fahren zu können, dürfte allenfalls schlichte Gemüter für längere Zeit bei Laune halten, und sorgt ansonsten eher für einen schalen Beigeschmack. Auch der in späteren Missionen steil ansteigende Schwierigkeitsgrad dürfte einigen Gamern arg zu schaffen machen. Davon abgesehen zählt GTA 3 zu den interessantesten Action-Adventures im derzeitigen Spieleangebot. |
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