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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Eigentlich sollte dieses
von Gremlin produzierte Game schon 1997 in den Verkaufsregalen stehen. Aus
unterschiedlichsten Gründen verzögerte sich jedoch die Fertigstellung bis 1999. Nach dem
Erscheinen der endgültigen Version, liegt ein technisch überholtes Game in den Auslagen.
Das ist ärgerlich, da das Spiel hauptsächlich an der trägen und auch optisch nicht mehr
ganz überzeugenden Grafik leidet. Spielerisch dagegen kann es mit einer gelungenen Fusion
aus Action, Strategie und Handel überzeugen und liegt so auf der Traditionslinie von Privateer
(Origin) oder Schleichfahrt (Blue Byte) Der Spieler ist ebenfalls keinem festen
Handlungsrahmen unterworfen. Als mittelloser und noch sehr unerfahrener Pilot eines Schwebegleiters, kann man sich Aufträge der unterschiedlichsten Art zusammensuchen, sich größeren Gesellschaften anschließen und mit den erworbenen Mitteln eine bessere Ausrüstung und später schnellere Schiffe zulegen. Um die, für verwöhnte Ansprüche obligate SVGA-Bildschirmauflösung auch auf durchschnittlichen PC-Systemen zu gewährleisten, wird die felsige Landschaft des Saturnmondes Titan in dichten Nebel getaucht. Ohne 3D-Karte benötigt man aber immer noch einen Pentium II, um Hardwar einigermaßen flüssig spielen zu können. Interessant ist der Tages- und Nachtwechsel auf dem unwirtlichen Planeten, auf dem ständig elektrische Entladungen vom Himmel zucken. Schicke Videosequenzen bieten einen Gegenpol zu der unbefriedigenden 3D-Grafik. Wer jedoch über die Schwächen der Optik hinwegsehen kann, welche das Spielgeschehen nur unwesentlich beeinflussen, bekommt mit Hardwar ein spielerisch ausgezeichnetes Science-Fiction-Epos geboten. |
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