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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Nach der leicht mißglückten Kinoumsetzung des Trash-Comics gibt es die
Science-Fiction-Heldin Julie nun auch auf dem Computer zu bestaunen. Trotz markanter
weiblicher Rundungen (gespielt wird bevorzugt aus der Third-Person-Perspektive) zählt
Julie nicht zu den Schwachen ihres Geschlechts. Ob es Schwerter, MGs oder vibrierende
Energiewaffen sind, Julie vermag sämtliches Tötungswerkzeug sogar beidhändig zu
benutzen. Das ist auch bitter notwendig, da die Feinde zahlreich anrücken und beileibe
nicht zimperlich vorgehen. Da Heavy Metal F.A.K.K. 2 genau wie das kürzlich publizierte Star Trek: Voyager Elite Force auf der Quake-3-Engine basiert, darf sich der Spieler auf einen grafischen Leckerbissen gefaßt machen. Leider kommen die hardwarefressenden und vielbesprochenen Rundungen der Quake-3-Vektor-Engine viel zu selten zum Tragen. Die sehr linear erzählte Story (auch die Levels sind so designt, daß ein Verlaufen nahezu unmöglich ist) beginnt auf Julies fast schon kitschig-niedlicher Heimatwelt Eden. Das Böse erscheint in der Rolle von Gith, einer Kollektivintelligenz, die mit ihren bizarren Kreaturen Julies Heimatplaneten geradezu überrennt. Ab diesem Zeitpunkt ist Schluß mit lustig. Julie (z. B. im knappen Leder-Outfit) greift nach den Waffen und zeigt den Invasoren, was Frauenpower auszurichten vermag. Geschicklichkeitseinlagen wie bei Tomb Raider oder Schwertkämpfe á la Drakan sind bei Heavy Metal F.A.K.K. 2 ebenso enthalten wie die Möglichkeit zur geschickten Manipulation der Umgebung, um sich allzu bösartiger Alptraumgestalten auf elegante Art zu entledigen. Julies unfreiwillige Odyssee führt durch Abwasserkanäle, Sümpfe, riesige Tempelanlagen und zu einer Weltraumplattform. Die für die Texturen zuständigen Grafiker und Leveldesigner zauberten eindrucksvollste Fantasylandschaften auf den Monitor, die am PC-Spielemarkt bisher ihresgleichen suchen. Da verschmerzt man auch die recht knappe Spielzeit, da es bei Heavy Metal F.A.K.K. 2 soviel zu bestaunen gibt, daß man das Spiel ohne Reue auch ein zweites Mal durchspielen kann. Eine Priese makabren Humors gibt dem Spiel den letzten Schliff. Nur mit dem literweise fließendem Blut hätte man etwas sparsamer umgehen können. |
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