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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Die Firma Rage wurde durch
das actionbetonte Alien-Invasion-Game Incoming (1997) bekannt, das eine neue Ära
grafisch aufwendig umgesetzter 3-D-Games einleitete. Mit Hostile Waters versucht
man sich im Genre der Echtzeitstrategiespiele zu profilieren. Das Game greift auf eine
eigenentwickelte 3-D-Engine zurück, die ein wenig wie eine weiterentwickelte Incoming-Engine
erscheint. Im Spiel muß man von Rohstoffbeschaffung über Einheitenproduktion mit Nanotechnik bis hin zu Kampfhandlungen in Echtzeit die verschiedensten Aufgaben bewältigen. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, von einer strategischen Karte, von der aus man global agieren kann, zu einer 3-D-Ansicht umzuschalten, um sich dort in die verschiedensten Vehikel einzuloggen und diese aus der Cockpit-Perspektive zu steuern. Hostile Waters leidet jedoch unter der miserabel umgesetzten Hintergrundgeschichte, die zudem alle Klischees der Nah-Zukunfts-Phantastik erfüllt. Ohne dieses Stückwerk aus Cyberspace, Weltverschwörung und Agententum wäre das Spiel deutlich ansehnlicher geworden. Schaut man großzügig über die verkorkste Story hinweg, bleibt ein relativ komplexes Strategiespiel übrig, in dem der Spieler sehr verschiedenartige Missionen in detaillierten 3-D-Umgebungen erleben kann. Durch die Verwendung dynamischer Texturen sorgt die Creation-Engine für eine sehr abwechslungsreiche Optik. Eine realistische Umweltphysik erlaubt spektakuläre Effekte nah an der Wirklichkeit. Die einzelnen Missionen spielen auf verschiedenen Inselgruppen, die dem Spieler entweder zur Ressourcenbeschaffung dienen oder von feindlichen Einheiten zu säubern sind. Die Steuerung ist ein wenig zu umständlich und erfordert einige Zeit der Einarbeitung. Hat man diese Hürde bewältigt, macht das Spiel besonders durch seinen Abwechslungsreichtum und die schicke 3-D-Grafik Spaß. |
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