Jurassic Park: Operation Genesis
Vivendi Interactive 2003
| Obwohl es auf der Hand zu
liegen scheint, aus der urzeitgewaltigen Filmvorlage eine Vergnügungsparksimulation zu
entwickeln, steht erst jetzt, rund zwei Jahre nach dem Erscheinen von Jurassic Park 3, das
entsprechende Spiel in den Händlerregalen. Glücklicherweise haben die Entwickler nicht
allein in die schon etwas angestaubte Filmlizenz investiert, sondern schufen mittels einer
leistungsstarken 3-D-Engine eine zeitlose Managementsimulation mit Actionelementen. Zu
Spielbeginn generiert sich der Spieler eine kleine Insel, auf der er seinen
Dinosaurier-Vergnügungspark errichten soll. Mit dem knappen Startkapital sind noch keine
großen Sprünge zu machen. Eine Brutanlage, ein elektrischer Sicherheitszaun, Wege für
die Parkbesucher, Toiletten, Abfallbehälter und eventuell ein Fast-Food-Tempel lassen
sich damit in Sekundenschnelle in die jungfräuliche Landschaft stellen. Vielleicht ist
dann noch ein wenig Geld für eine Aussichtsplattform übrig. Sind die ersten Dinos (man
sollte aus Sicherheitsgründen mit harmlosen Pflanzenfressern beginnen) aus den Eiern
geschlüpft, kann der Park eröffnet werden. Nun kommt es darauf an, die Parkbesucher
genauestens zu beobachten. Besucher sind schnell über verdreckte Gehwege oder mangelnde
sanitäre Einrichtungen verärgert, oder sie langweilen sich einfach nur zu Tode. Jetzt
sind die richtigen Entscheidungen gefragt, um aus dem mickrigen Dino-Mini-Park einen
mächtigen Dino-World-Verknügungspark zu machen oder irgendwann aus Geldmangel die Sachen
packen zu müssen. 
Wichtigstes Spielelement in Jurrasic Park: Project Genesis sind
selbstverständlich die Saurier.
Rund dreißig verschiedene Arten kann der Spieler aus teuer zu erwerbendem Genmaterial
züchten. Dabei hat jede Art ihre spezifischen Eigenheiten und Vorlieben. Die meisten
Pflanzenfresser fühlen sich nur in größeren Herden richtig gut aufgehoben, während
Fleischfresser ihren Jagdinstinkt ausleben müssen - dies jedoch nicht unbedingt auf
Kosten der Parkbesucher. Die Dinosaurier wurden mit einer erstaunlich hochentwickelten KI
ausgestattet, die ihnen ein sehr realistisches Situationsverhalten erlaubt. Der Spieler
kann die Riesenechsen ausgiebig beobachten, wie sie den Park erschließen, auf Jagd gehen
oder untereinander Rivalitäten austragen. Zusätzliche Elemente wie Foto-Safaris oder
Dinojagden mittels Schallkanone und Helikopter lockern das eigentliche Spielgeschehen
zusätzlich auf. |
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- Systemanforderung
- Pentium 3 500, 128MB, Win98+

- PlayStation 2

- xBox

- Wertung

80%
Spielspaß
Gerd
Frey ALIEN CONTACT