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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Das in gruftigem Dark-Fantasy-Ambiente gehaltene Action-Adventure
wandelt auf den Spuren von Tomb Raider. Doch wo man im dritten Teil von Tomb
Raider Innovationen schmerzlich vermißte, beweist Soul Reaver, daß das
Potential von Action-Adventures bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Im Intro des modrigen Vampirspektakels wird der Spieler Zeuge, wie Raziel, die später zu steuernde Hauptfigur, brutal von seinesgleichen verstoßen wird. Schwer verletzt und entstellt schwört er seinem ehemaligem Herrn Rache, der die Welt im Laufe von Jahrhunderten mit Chaos und Dunkelheit überzogen hat. Außerdem erhält Raziel die Aufgabe, die aus dem Gleichgewicht gebrachte Welt wieder auszubalancieren. Raziel ist von nun an in der Lage, zwischen der realen und einer spirituellen Geisterwelt hin und her zu wechseln. Dabei stehen ihm unterschiedliche Spezialfähigkeiten zur Auswahl. Da sich beim Übergang von einer Ebene zur anderen auch Details der Umgebung verändern, vermag er nach einem Wechsel auch Orte zu erreichen, die ihm vorher verwehrt waren. Raziels Odyssee beginnt in der bizarren Geisterwelt. Erst nachdem er sich hier mit genügend Seelenenergie versorgt hat (Raziel lädt seine Energie durch das Aufsaugen frei umherschweifender Seelen auf), kann er den Übergang in die reale Welt wagen. Dort muß sich Raziel jedoch mit handfesteren Waffen zur Wehr setzen. Soul Reaver bietet Atmosphäre pur. Die abgefahrene, von rivalisierenden Vampir-Clans bevölkerte Zukunftserde sucht bisher ihresgleichen auf dem Spielemarkt. Licht- und Explosionseffekte machen das Spiel zu einem visuellen Erlebnis, und auch die düstere 3-D-Levelarchitektur mit Friedhöfen, modrigen Grüften und riesigen Burganlagen vermag zu überzeugen. Hinzu kommt die schon fast epische Hintergrundgeschichte, mit der man locker einen packenden Horrorschocker auf die Leinwand zaubern könnte. |
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