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| ALIEN CONTACT 57 |
| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Nach über 400 Jahren
Raumfahrt hat die Menschheit das Sonnensystem, die angrenzenden Sternensysteme erkundet
und Außenposten errichtet. Während dieser langsamen Expansion in den Weltraum hinaus,
ist sie in zwei Systemen auf intelligentes außerirdisches Leben gestoßen - die Jaldaren
und die Valleak. Schließlich ist sie mit diesen Zivilisationen in diplomatischen und
wirtschaftlichen Austausch getreten und hat ihren Einflussbereich erweitert. Dann wurde
jedoch das Vagnersystem mit ressourcenreichen und gut zu besiedelnden Planeten entdeckt.
Ein Wettlauf um die Vorherrschaft in diesem noch jungfräulichen Gebiet begann, an dem
nicht nur mächtige Konzerne, sondern auch Piraten und Schmuggler beteiligt waren, die mit
unfeinen Methoden versuchten, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Mace Griffin: Bounty Hunter ist die schon längst überfällige Fusion aus einem 3D-Shooter und einer temporeichen Space Opera. Das Spiel bietet einen fließendem Übergang zwischen jenen Abschnitten, die man zu Fuß zurücklegt, und den turbulenten Weltraumgefechten.
Der Spieler lenkt die Geschicke von Mace Griffin, einem ehemaligen Ranger (eine interstellare Polizeieinheit), der nach einem missglücktem Einsatz in Misskredit geraten ist und seine Brötchen nun als Kopfgeldjäger verdient. Von der Gilde der Kopfgeldjäger erhält er die verschiedensten Aufträge und kommt dabei an den unterschiedlichsten Orten zum Einsatz. Es dauert nicht lange, und Mace Griffin gelangt an eine heiße Spur, die mit seinem missglücktem Einsatz als Ranger in Verbindung zu stehen scheint. Eine abenteuerliche Odyssee quer durchs Vagner-System nimmt ihren Lauf. Mace Griffin: Bounty Hunter ist ein handwerklich gut umgesetztes Action-Spiel, dem es jedoch an Einfallsreichtum mangelt. Zwar macht es durchaus Spaß, sich in der Rolle eines Kopfgeldjägers durch die Gänge von Raumschiffen und Raumstationen zu schleichen, oder mit einem Raumjäger feindliche Raumschiffe abzuschießen, aber dennoch hat man ständig das Gefühl, die Entwickler hätten nicht das Maximale aus ihrer Idee und der 3D-Engine herausgeholt. Die Story plätschert - bis auf ein paar nette Einfälle - vor sich hin, die Raumschiffe wirken klobig, und die Licht- und Explosionseffekte sind farblos und unspektakulär. Zudem ist die Hintergrundgeschichte unprofessionell erzählt und strotzt nur so von abgegriffenen Klischees. Hier weist Mace Griffin: Bounty Hunter die stärksten Schwächen auf. Das es auch anders geht, haben die Entwickler mit dem durch PixelShader-Technik realistisch dargestellten Wasserflächen und dem gelungenem Leveldesign bewiesen. |
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