Men In Black 2: Alien Escape
Infogrames 2002
| Außer mit den beiden
sonnenbebrillten Hauptdarstellern, einer Unmenge schleimiger Aliens und den riesigen
Laserwummen hat das Computerspiel Men in Black 2: Alien Escape nur sehr wenig mit
dem Kinofilm Men in Black 2
gemein. Geht es im Film um eine gefährliche Außerirdische, die mit ihren
Tentakelfingern für einige unruhige Momente sorgt, sind es im Spiel die überlebenden
Außerirdischen eines abgestürzten Gefangenentransporters, die den beiden Special Agents
eine Menge Ärger bereiten. Doch die Hintergrundgeschichte ist kaum der Rede wert. Nachdem
das Agentenduo J und K vom Absturz Wind bekommen hat, kann sich der Spieler seinen
Lieblingshelden auswählen und mit ihm den Kampf gegen die außerirdischen Knastbrüder
aufnehmen. Ab jetzt wird geballert, was das Zeug hält. Zuerst muß eine Dockanlage
freigeschossen werden, dann geht es in die Straßenschluchten von Manhattan, zwischendurch
in ein Atomkraftwerk und später sogar auf ein riesiges Alien-Mutterschiff. Men in
Black 2: Alien Escape fordert flinke Reflexe vom Spieler, da ihm sonst schnell ein
Game Over vom Bildschirm anstrahlt. Der Schwierigkeitsgrad ist hart an der Grenze zum
Erträglichen und nur etwas für geübte Gamepadakrobaten. Gerade Gelegenheitsspieler
werden sich an Men in Black 2: Alien Escape die Zähne ausbeißen, da nur nach
Beendigung einer Mission abgespeichert werden kann.

Grafisch gibt es an der Ballerorgie nur wenig auszusetzen. Die üppigen Licht- und
Explosionseffekte entschädigen Actionspieler für die dürftige Hintergrundgeschichte,
und auch die vektorisierten Ebenbilder von Will Smith und Tomy Lee Jones (gespielt wird
aus der Verfolgerperspektive) kommen den lebenden Originalen recht nahe. Allein die
Umgebungsgrafik hätte bisweilen etwas abwechslungsreicher ausfallen können. |
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- Systemanforderung:
- PlayStation 2

- Wertung:

70%
Spielspaß
Gerd
Frey ALIEN CONTACT