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| ALIEN CONTACT 50
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| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Ebenso wie die Reihen Baldurs Gate
und Icewind
Dale spielt auch Neverwinter Nights im magischen Land Faerûn und
benutzt das komplexe Rollenspiel-Regelwerk von Dungeons and Dragons (D&D).
Die Geschichte beginnt in der einstmals blühenden Metropole Neverwinter. Bisher war es
den Bewohnern gelungen, dem Chaos und dem Verfall außerhalb der schützenden Stadtmauern
zu trotzen. Doch die schreckliche Pest - auch der Heulende Tod genannt - suchte sich einen
Weg in die Stadt und fand erste Opfer in den am Rande gelegenen Armenvierteln. Fürstin
Aribeth forderte daraufhin alle mutigen Abenteurer und Helden auf, ein Heilmittel gegen
den Heulenden Tod zu suchen und für Gerechtigkeit und Ordnung in der Stadt zu sorgen.
Angelockt durch die in Aussicht gestellten Schätze fanden viele Kämpfer den Weg nach
Neverwinter. Die meisten scheiterten oder suchten im Angesicht des Grauens gleich zu
Beginn das Weite. In dieser fast aussichtslos erscheinenden Situation greift der Spieler ins Geschehen ein. Durch die Auswahl einer Figur und der Zuordnung von Talentwerten und Fertigkeiten schlüpft er selbst in die Rolle eines Abenteurers. Obwohl sich die Figuren nicht in schlecht oder gut spielbare unterteilen lassen, ist es empfehlenswert, gerade der Charakterentwicklung ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen. Der Spieler sollte im günstigstem Fall eine Persönlichkeit generieren, mit der er sich verbunden fühlt oder mit deren Fähigkeiten er gut umzugehen vermag. Trotz einer vorgegebenen Hintergrundgeschichte kann in Neverwinter Nights jeder sein ganz individuelles Abenteuer erleben. Dabei gewinnt der Spielablauf erst ganz gemächlich an Fahrt.
Für die grafische Umsetzung eines D&D-Rollenspiels nutzte Bioware zum ersten Mal eine 3-D-Engine. Hochauflösende Grafik mit fein gezeichneten Texturen, atmosphärische Licht- und Partikeleffekte und animierte Wasser- und Lava-Oberflächen lassen die Welt lebendig werden. Neben Dungeon Siege zählt Neverwinter Nights zu den schönsten 3-D-Rollenspielen mit Vogelperspektive. Die Spielwelt ist frei dreh- und skalierbar und ermöglicht dem Spieler den Blick in jeden Winkel der Umgebung. Trotz der opulenten Grafikpracht fällt schnell auf, dass sich die Texturen innerhalb der verschiedenen Spielbereiche wie Wald, Stadt oder Palast sehr ähnlich sind. Diese Ähnlichkeit führt trotz automatischer Kartenfunktion zu Orientierungsschwierigkeiten. Spielerisch hielt Bioware durch die Verwendung des D&D-Regelwerks an klassischen Rollenspielwerten fest, gestaltete aber die Spielsteuerung für noch rollenspielunerfahrene Spieler erfreulich einfach. Neverwinter Nights kann komplett mit der Maus gesteuert werden und ist in den meisten Fällen intuitiv zu bedienen. Für den Einstieg sollte man sich jedoch ein wenig Zeit nehmen, um über den etwas zähen Spielbeginn hinwegzukommen. |
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