Nexus: The Jupiter Incident
Sierra 2004 Strategie
| Strategische 3D-Weltraumspiele
wie Homeworld
oder Project
Stars litten bisher immer unter einer zu komplexen Steuerung, mit der die
Raumschiffe oder Jägerformationen des Spielers im dreidimensionalen Raum bewegt werden
mussten. Nexus: The Jupiter Incident geht hier ganz eigene Wege und legt eine
rein objektorientierte Steuerung zugrunde. Der Spieler erteilt in den Missionen
hauptsächlich Befehle, die das Verhalten seiner Schiffe gegenüber einem Zielobjekt
bestimmen. Dazu zählen unter anderem Annäherung, Hülle zerstören, Geräte angreifen,
Aufklärung oder Entkommen. Diese Steuerung vereinfacht die Navigation der zu
befehligenden Schiffe erheblich, so dass sich der Spieler stärker auf die strategischen
Komponenten von Nexus: The Jupiter Incident konzentrieren kann. Der
Handlungsrahmen, obwohl anfangs etwas konfus, nimmt im Laufe des Geschehens zunehmend
Gestalt an und den Spieler immer mehr gefangen. Im Spiel räkelt man sich im
Kommandosessel von Markus Cromwell, einem berühmten Raumschiffkapitain, und gibt seine
Befehle. Ein einfacher militärischer Aufklärungsflug wird für Comwell zu einer
aufregenden Reise quer durchs Universum. Mit Hilfe von Wurmlöchern springt er von
Planetensystem zu Planetensystem und trifft dabei auf ein verlorengeglaubtes
Kolonistenschiff der Erde, erhält Kontakt zu verschiedenartigen außerirdischen Rassen
(die ihm jedoch nicht immer freundlich gesonnen sind) und muss sich mit übermächtigen,
die Menscheit bedrohenden, KIs herumschlagen.

Grafisch zählt Nexus: The Jupiter Incident zu den anspruchsvollsten Space
Games auf dem Markt. Raumschiffe und Weltraumhintergründe sind so perfekt in Szene
gesetzt, dass man fast glaubt, in einem Science Fiction-Film mitzuspielen. Sogar die
wichtigsten Planeten und Monde unseres Sonnensystems wurden nahezu authentisch und unter
Verwendung von Fotomaterial der NASA in 3D nachgebaut. Nur die Asteroidenfelder schmälern
ein wenig die nahezu perfekte Illusion. Die Gesteinsbrocken wirken etwas zu kantig und
stehen völlig starr und ohne Eigenrotation im Raum. Einen besonderen Augenschmaus bieten
die atemberaubenden Licht- und Partikeleffekte. Ob es die Triebwerksspuren (hier
verändert sich die Lichtfarbe je nach Intensität des Treibstoffverbrauchs) oder die
spektakulären Explosionen zerberstender Raumschiffe inklusive davongeschleuderter
Trümmer sind - der Spieler kommt aus dem Staunen kaum noch heraus! |
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- Systemanforderung
- Pentium 3 1000, 128 MB, Win98+

- Wertung

80%
Spielspaß

90%
Grafische Präsentation
- Geeignet für Gelegenheitsspieler
Gerd
Frey ALIEN CONTACT