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Obscure

Atari • 2004 • Action-Adventure

Science Fiction > Alien Contact
Computerspiele
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Das Action-Adventure Obscure folgt der Tradition solcher Gruselgames wie Silent Hill oder Alone in the Dark. In einer amerikanischen High School geschehen merkwürdige und unheimliche Dinge. Schüler verschwinden auf mysteriöse Weise, und einige Jugendliche versichern, grauenerregende Schreie gehört zu haben. Als mit Kenny Matthews erneut eine Schüler verschwindet, trommelt seine Freundin ihre besten Freunde zusammen, um den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Die Gruppe lässt sich abends in der Schule einschließen und macht sich auf die Suche nach dem Vermissten.

Der Spieler kann sich nun entscheiden, in welche Figur er schlüpfen möchte, um die verschiedenen Aufgaben zu lösen. Mit einem Teamkameraden (vier weitere Schüler stehen hier zur Auswahl) kann man sich im Solospieler- oder Kooperationsmodus auf den Weg machen, die Geheimnisse der Horror-Schule zu enträtseln. Die restlichen Schüler verharren so lange an einem so genannten Sammelpunkt. Jede Spielfigur verfügt dabei über besondere Talente (Schlösser knacken, Gegenstände finden oder besser kämpfen) und kann diese in entsprechender Situation zur Anwendung bringen. Obscure verfügt dabei über eine recht ausgewogene Mischung aus Adventure- und Actionelementen. Anfangs nur mit Taschenlampe und Baseballschläger bewaffnet, dringen die Schüler in die geheime Unterwelt der Schule ein und stoßen bald auf grausige Kreaturen, die direkt aus der Hölle zu stammen scheinen. Wo kommen diese Kreaturen und was haben sie mit den verschwundenen Schülern angestellt?

Obscure präsentiert sich als interaktiver Teenie-Slasher-Film und nutzt auch sonst filmtästhetische Techniken, um die Spielgeschichte voranzutreiben. Grafisch kann sich der Spieler an liebevoll gestalteten 3D-Schauplätzen erfreuen. Reflexionen, realistische Lichteffekte, Konturschatten der Figuren und Partikeleffekte stellen auch verwöhnte Spieler zufrieden.

Größtes Ärgernis ist die umständliche Tastatursteuerung; typisches Ergebnis einer Konsolenkonvertierung. Satt der viel flexibleren Third-Person-Perspektive, muss man sich mit wechselnden und zum Teil festen Kameraperablickwinkeln herumärgern. Die Maus wird leider nicht unterstützt. Liebhaber von Gruselgames werden sich - dank der spannend inszenierten Spielgeschichte - jedoch schnell daran gewöhnt haben. Auch nicht immer optimal: Trotz Übersichtskarte geht dem Spieler in den verwinkelten Levelabschnitten schon mal die Orientierung verloren.

Systemanforderung
• Pentium 3 1000, 256 MB, Win98+ Bestellen
• xBox Bestellen
• PlayStation2 Bestellen
Wertung
80% • Spielspaß
80% • Grafische Präsentation
• Geeignet für Gelegenheitsspieler

Gerd FreyALIEN CONTACT

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