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| ALIEN CONTACT 65 |
| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Ohne Erinnerung an seine
Vergangenheit erwacht der Hauptprotagonist von Second Sight in einem sterilen
Krankenzimmer innerhalb eines Militärkomplexes. Er ist an eine Krankenliege fixiert und
sein körperlicher Zustand scheint auch nicht der Beste zu sein. Seine Verunsicherung
wächst, als er seltsame Veränderungen an sich festzustellen beginnt. Da ist eine neue
mächtige Kraft, die in seinem Schädel pocht, aber auch schreckliche Schmerzen
verursacht. Er beginnt die Kraft zu kanalisieren, und ist selbst überrascht, dass es ihm
dadurch gelingt, die Handfesseln zu sprengen. Ihm wird nach und nach bewußt, dass er
über starke telepathische Fähigkeiten verfügt, mit denen er entfernte Schalter
betätigen, oder Gegenstände durch den Raum Schweben lassen kann. Bei seiner Suche
innerhalb der Militäreinrichtung gelangt er an Bruchstücke seiner persönlichen Daten.
Er erfährt seinen Namen - John Vattic - und muss feststellen, dass er als extrem
gefährlich eingestufte Person in strenger Sicherheitsverwahrung gehalten wird. Um nicht
als hilfloses Versuchskaninchen zu enden, muss er schnell einen Weg aus dem streng
bewachten Komplex finden.
Second Sight ist ein spannendes Mystery-Action-Adventure, dass seinen besonderen Reiz durch die in die Hauptgeschichte eingebetteten interaktiven Rückblenden erhält. Dabei finden sich in der Spielgeschichte typische Shooter-Elemente ebenso wieder, wie Abschnitte, in denen man sich still und unauffällig durch Militäreinrichtungen oder Forschungslabore bewegt. John Vattic verfügt über ganz unterschiedliche telepathische Fähigkeiten. Er kann mittels Gedankenkraft Gegenstände manipulieren, sich heilen, einen Angriffsschlag ausführen, als Geistwesen seinen Körper verlassen oder Verwirrung stiften. Second Sight fordert vom Spieler meist behutsames Vorgehen und mit der Betäubungspistole steht sogar eine relativ humane Verteidigungswaffe zur Verfügung. Grafisch bietet das Spiel zwar keine Innovationen oder spektakulären 3D-Effekte, kann sich aber als handwerklich gut umgesetztes Action-Adventure behaupten. Weniger gut gelöst ist dagegen die Kameraführung. Gerade in den Abschnitten, in den sich John Vattic an Wänden entlangschleichen muss, ist die Spielansicht fest auf ihn fixiert, statt einen Blick auf die Umgebung zu gewähren. Zwar kann man in die Ego-Perspektive wechseln, ist dann aber nicht mehr in der Lage, sich von der Stelle zu bewegen. |
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