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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Das von Myst
und ähnlichen Spielen inspirierte Grafikadventure Sentinel: Verborgene Existenzen
wurde - anders als dessen Vorbilder - mit der Echtzeit-3D-Jupiter-Engine (fand z.B. bei
dem humorvollen No
One Lives Forever 2 Verwendung) umgesetzt. In dem Adventure enträtselt der
Spieler in einer fast 2000 Jahre in der Zukunft liegenden Welt die Geheimnisse der
untergegangenen Kultur der Tastan. Hierzu bereist er - ausgehend von einer mysteriösen
Grabungsstätte - acht wundervoll gestaltete SF-Schauplätze und Fantasylandschaften.
Immer auf der Fährte des Spielers ist die virtuelle Grabwächterin Tamara. Die
holografische Projektion verfolgt ganz eigene Ziele und gibt dem Spieler eher in die Irre
führende Hinweise, statt ihm bei seiner Suche behilflich zu sein. Leider mangelt es Sentinel inhaltlich an einer vernünftigen und vor allem spannenden Hintergrundgeschichte und quantitativ am Spielumfang. Recht uninspiriert rätselt man sich deshalb durch diverse Logik- und Kombinationsrätsel, kann sich dabei aber zumindest an den wunderschön gestalteten Szenarien erfreuen.
Sentinel verschenkt viel von seinem durchaus vorhandenem Potential. Mit einer motivierteren Spielgeschichte, etwas mehr Interaktionsmöglichkeiten und doppelt so viel Spielumfang hätte sich aus dem halbherzig umgesetzten Grafikadventure durchaus ein Referenztitel entwickeln können. Fans von Rätselspielen, für die eine Spielgeschichte eher zweitrangig ist, dürften an Sentinel dennoch etliche Stunden ihren Spass haben. |
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