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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Jeder, der einmal jene
putzigen und fleißigen Winzlinge namens Siedler auf seinen Monitor gelassen hat, wird
zugeben, daß man sich der Faszination der kleinen Wesen kaum entziehen kann, welche nun
im mittlerweile dritten Teil fremde Kontinente zu bevölkern versuchen. Was sind nun die Unterschiede zu den beiden Vorgängerprogrammen? Zuerst fällt die noch detailverliebtere Grafik ins Auge. Gebäude (welche sogar begehbar gestaltet wurden), Landschaften und Figuren (alles in 3D) wurden so fein gezeichnet, das z.B. die Feuchtigkeit einer Sumpflandschaft geradezu spürbar wird. In höheren Auflösungen sind sogar die Einzelheiten von Kleidungsstücken an den herumwuselnden Siedlern zu erkennen, von denen es immerhin 150 verschiedene Figurentypen gibt. Doch nicht nur kosmetische Veränderungen wurden vorgenommen. Der Strategieteil erhält jetzt eine wesentlich größere Bedeutung. So kann man einzelnen Soldaten gezielte Anweisungen geben, mehrere gruppieren und als Einheit befehligen und sogar Militärschiffe in unbekannte Gewässer schicken. Gab es in Siedler II eine Kampagne, stehen dem Spieler jetzt ganze drei zur Verfügung, bedingt dadurch, daß ihm jetzt statt einem, ganze drei Völker zur Auswahl angeboten werden. Eine alle Völker verbindende Hintergrundgeschichte, welche über Zeichentricksequenzen erzählt wird, führt durch die einzelnen Missionen. Drei mächtige Götter (Jupiter, Horus und Ch'ih-Yu) treten in einen erbarmungslosen Wettstreit. Welches Ihrer Völker (Römer, Ägypter und Asiaten) erweist sich am geschicktesten, sich gegen die anderen beiden Kontrahenten durchzusetzen? Jedes Volk hat natürlich seine eigenen Stärken und Schwächen. So wirtschaften die einen am effektivsten, die anderen setzen auf eine starke Militärmacht, während das dritte Volk seinen Göttern huldigt, um von Naturkatastrophen verschont zu bleiben. Schlußendlich spendierte Blue Byte der gelungenen Fortsetzung einen Mehrspielermodus übers Netzwerk und Internet. |