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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Eigentlich ist die
Erwartungshaltung bei Computerspieladaptionen erfolgreicher Kinofilme gering. Meist sind
diese Schöpfungen lieblos und nebenher produzierte Dutzendware, um die Kassen des
Spiele-Produzenten allein wegen des populären Produktnamens noch einmal kräftig klingeln
zu lassen. Spider-Man: The Movie nach dem Kinohit Spider-Man (Spider-Man USA 2002) ist jedoch ein recht ambitioniertes Spiel mit überraschend anspruchsvoller 3D-Grafik und einem außergewöhnlichem Spielablauf. Der Spieler hat die Kontrolle über den ehemals unscheinbaren Highschoolschüler Peter Parker, der, nachdem er von einer genmanipulierten Spinne gebissen wurde, plötzlich übermenschliche Kräfte aufweist. Parker verwandelt sich daraufhin in »Spider-Man« und kann in seinem neuen, hauteng anliegenden Anzug Häuserwände entlangkrabbeln, sich an einem Spinnenseil von einem Wolkenkratzer zum anderen schwingen oder übelwollende Mitmenschen mit einem klebrigen Spinnennetz beschießen.
Größtes Frustpotential liefert in Spider-Man: The Movie die komplizierte Steuerung. Die Maus sollte man gleich zu Beginn außer Reichweite legen, da sie sich am wenigsten für einen flüssigen Spielablauf eignet. Mit der Tastatur gehts da schon deutlich besser. Ein origineller Einfall wäre gewesen, der PC-Spielepackung ein Gamepad beizulegen, da sich Spider-Man: The Movie damit am besten spielt. Hat man sich nach ein bis zwei Stunden an die Tücken der Steuerung gewöhnt, überzeugt Spider-Man: The Movie auf ganzer Linie. Auf der Jagd nach Bösewichtern sind nicht nur akrobatische Höchstleistungen gefragt, sondern bisweilen auch Schnelligkeit oder unauffälliges Auftreten. Rollenspieltypisch verbessern sich im Laufe des Spiels die Fähigkeiten von Spider-Man. Beherrscht er zu Beginn nur ein paar dürftige Tricks, stehen ihm später immer spektakulärere Angriffsmöglichkeiten zu Auswahl. Diese sind auch bitter notwendig, um gegen solche Superschurken wie Kraven der Jäger, den Geier oder den berüchtigten Grünen Kobold bestehen zu können. Spider Man: The Movie spielt sich von Episode zu Episode anders. In einigen Abschnitten fühlt man sich in eines der berüchtigten Konsolenprügelgames versetzt, in anderen Abschnitten in ein Action-Adventure der Machart von Tomb Raider. Leider ist die fehlende Speicherfunktion ebenfalls konsolenspieltypisch. Erst nach Abschluß einer Mission kann man sich entspannt zurücklehnen und den Spielstand sichern. |
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