![]() |
| Science
Fiction > Alien Contact Computerspiele |
|
| Mit den Indiana-Jones-Adventures
zu Beginn der neunziger Jahre bewies LucasArts, daß Spieleumsetzungen erfolgreicher
Kinofilme auf einem gehobenen inhaltlichen Level durchaus machbar sind und auch finanziell
ertragreich sein können. Star Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung versucht diese Tradition weiterzuführen. Die Handlung basiert auf der originalgetreuen Geschichte des Kinofilms. Der Spieler übernimmt dabei die Rollen von Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, Jedi-Meister Qui-Gon Jinn, Königin Amidala und Captain Panaka. Zu Beginn der Geschichte werden Obi-Wan und Qui-Gon in einen Hinterhalt gelockt. Mit Hilfe des Spielers gelingt ihnen die Flucht, und der Kampf gegen das Imperium beginnt von neuem. Ziel des Spiels ist die Rettung des Volkes von Naboo, dessen Planet vom Imperium für militärische Zwecke benutzt werden soll. Dem Spielhelden stellen sich auf seinem gefährlichen Weg viele Gegner entgegen. So muß er sich gegen Kampfdroiden, Jagddroiden, Söldner oder den finsteren Darth Maul zur Wehr setzen. Im Verlauf der Handlung besucht man die Handelsmetropole Mos Espa, den Wüstenplaneten Tatooine, die funkelnde Hauptstadt der Galaxis Coruscant oder den friedlichen Naturplaneten Naboo. Dem derzeitigen Trend folgend setzte man Star Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung als Actionadventure mit 3-D-Ansicht um. Der Actionanteil wurde stärker als bei vergleichbaren Spielen herausgearbeitet. Adventuretypische Rätsel fallen dadurch sehr minimiert aus. Das macht das Spiel für Adventurefreunde ungeeignet, Actionspieler kommen jedoch voll auf ihre Kosten. Optisch macht die Grafik einen authentischen Eindruck, obwohl die starre Kameraposition (leicht erhöht hinter der Spielfigur) recht unflexibel erscheint. Der Spieler beobachtet das gesamte Spielgeschehen aus der Vogelperspektive. Räume und Gänge werden deshalb mit durchsichtigen Decken dargestellt. Grafische Spielereien gibt es in Hülle und Fülle: Explosionen, Einschüsse oder das Laserschwert hinterlassen deutliche Spuren an Wänden und Einrichtung - und auch die farbenfrohen Lichteffekte machen einen guten Eindruck. Durch die betonte Action geht leider viel von der Atmosphäre und der Geschichte des Kinofilms verloren. Etwas mehr Interaktion und anspruchsvollere Rätsel hätten hier Wunder gewirkt. Gekonnt in Szene gesetzt wurde dagegen der Star-Wars-Background mit Musik, Sounds und den bekannten Charakteren. |
![]() |