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| Lange mußten Star-Wars-Fans auf ihr
Echtzeitstrategiegame mit 3-D-beschleunigter Optik warten. Force Commander macht diesen
Traum wahr und übergibt dem Spieler die Befehlsgewalt über imperiale Truppen oder
Rebelleneinheiten. Ein fast schon ausuferndes Tutorial macht den Spieler während erster
kleiner Einsätze mit der komplexen Spielsteuerung vertraut. Hier hätte man vielleicht
einiges unkomplizierter realisieren können (vergleiche Homeworld von Sierra). Auch die Grafik von Force Commander hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck. Beeindruckend ist sie immer dann, wenn es um die Darstellung der riesigen Schreitkamele und anderer mechanischer Kampfmaschinen geht. Hier fühlt man sich als Spieler direkt ins Star-Wars-Universum versetzt und glaubt Erschütterungen zu verspüren, wenn die schweren AT-ATs über den heißen Wüstenboden stampfen. Andere 3-D-Objekte wie die haarigen Wüstentiere auf Tatooine wirken jedoch wie in die Landschaft geklebt und bewegen sich auch so. Zudem hätten die Texturen diverser Einheiten detaillierter ausfallen können. Spielerisch griff man auf bewährte Zutaten erfolgreicher Strategiespiele zurück. Force Commander kann hier mit Abwechslungsreichtum und einer dichten Story aufwarten. Missionen, in denen der Basisaufbau im Vordergrund steht, wechseln sich ab mit Verteidigungs- und Rettungseinsätzen. Wegen Mängeln in der technischen Umsetzung und der unübersichtlichen Steuerung bleibt Force Commander ein vorderer Platz unter den aktuellen Strategiespielen versagt. |
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