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Fiction > Alien Contact Computerspiele |
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| Stellen Sie sich vor, Sie
haben eine riesige verlassene 3-D-Raumstation ähnlich der in Star Trek: Deep Space
Nine zur Verfügung und besitzen nur minimale technische und finanzielle Mittel, um
aus dieser nackten Hülle einen lebendigen Mini-Weltraumstaat zu zaubern, in dem die
verschiedensten Alienvölker friedlich nebeneinander existieren. Startopia versetzt Sie in die Rolle eines Managers über eine solche Station und begeistert vor allem durch erfrischenden Humor, gute Spielbarkeit und ausgezeichnete 3-D-Grafik. Spieler, die schon der Faszination der Dungeon-Keeper-Spiele erlagen, werden sich bei Startopia schnell zurechtfinden, denn wesentliche Teile des Spielablaufes sind fast identisch. So gibt es auch in Startopia ein Eingangsportal, durch das die verschiedensten Alienspezies (insgesamt neun an der Zahl), angelockt durch Geschäftsmöglichkeiten, anspruchsvolle Jobs, Erholungsangebote oder puren Luxus, nach und nach die Raumstation bevölkern. Anders als in Dungeon Keeper, wo man nur durch den Abbau von Gold an Vermögen gelangt, muß man in Startopia Handel mit anderen Raumeinheiten betreiben. Damit man zu Beginn nicht jeden Arbeitsgang allein erledigen muß, dem Spieler stehen fleißige Scuzzer-Androiden (die Imps) hilfreich zur Seite. Die Ähnlichkeiten mit Dungeon Keeper sind kein Zufall, da der größte Teil der Entwickler der ehemalige Spieleschmiede Bullfrog (Magic Carpet, Dungeon Keeper, Populus) entstammt. Genauso wie in anderen Wirtschaftssimulationen muß der Spieler einen funktionierenden Kreislauf in Gang halten und durch kluge Investitionen und den Aufbau diverser Produktionsbereiche immer unabhängiger werden. Die Verwaltung dieses kleinen Universums geschieht durch wenige Mausklicks und ist sehr benutzerfreundlich gehalten. Nur das Personalmanagement ist etwas unübersichtlich, da es aufgrund der Fülle meist witziger Informationen nicht immer leicht ist, das Wesentliche herauszufiltern. Die Raumstation selbst besteht aus drei Ebenen (Technik-, Vergnügungs-, und Biodeck), die verschiedenen Aufgabenbereichen zugehören und einer getrennten Verwaltung bedürfen. Das Biodeck bietet sogar die Möglichkeit dynamischer Landschaftsgestaltung, vom Anheben riesiger Berge bis zur Umleitung von Flußläufen und der Begrünung der topografisch manipulierbaren Landschaft. Da man mit seinen Siedlungsbemühungen nicht allein ist, kommt es früher oder später zur Begegnung mit einem ebenso emsigen Rivalen. Es liegt am Spieler, ob er seine Vormachtstellung durch wirtschaftliches oder militärisches Vorgehen behaupten kann oder ob er sich sogar geschlagen geben muß. Wem Die Siedler IV zu innovationsarm und Tropico zu komplex ist, dürfte mit Startopia bestens bedient sein. |
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