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Rollenspieler mit der Vorliebe für düster-gruftige Szenarien dürfen sich bei Vampire:
Die Maskerade auf ein ganz besonderes Spielerlebnis freuen. Der Hintergrund fußt auf
dem gleichnamigen Paper-and-Pen-Rollenspiel und bietet mit seinem exzellenten
Einzelspielermodus vor allem etwas für Adventure- und Action-Fans. Der komplexe
Mehrspielermodus ermöglicht dagegen ein einzigartiges Online-Rollenspielerlebnis, das
sich direkt am klassischen Rollenspielregelwerk orientiert. Eigene Figuren können
erstellt und weitergespielt werden. Vampire: Die Maskerade ist auch optisch ein Hochgenuß. Eine ausgereifte 3-D-Engine zaubert hochauflösende Locations mit Echtzeitlichtberechnung, realistisch umgesetzten Schattenwürfen der Spielfiguren, Partikelrendering von Feuer-, Rauch- und Energieeffekten und vieles mehr auf den Bildschirm. Nur Felsen, Hügel und sonstige natürliche Topographie wirken immer noch zu kantig und steril. Hier hat eindeutig Ultima IX von Electronic Arts die Nase vorn. Der Einzelspielermodus führt durch vier verschiedenen Zeitepoche vom historischen Prag bis hin zur modernen Gegenwartsmetropole London. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von Christoph, einen ehemaligen Kämpfer für Gott und Kirche, der nach der Infektion durch einen Vampirbiß das blutgierige Tier in sich zu bändigen strebt und auf der Suche nach seiner entführten Geliebten immer tiefer in die geheimnisvollen Machenschaften der Vampirclans eindringt. Dank des anspruchsvollen phantastischen Handlungsrahmens und der atmosphärischen 3-D-Grafik kann man sich - einmal angespielt - kaum noch der Faszination von Vampire: Die Maskerade entziehen. Ärgerlich sind die eingeschränkten Speichermöglichkeiten an nur wenigen Stellen im Spiel. Doch Activision hat diesbezüglich schon bald Abhilfe durch einen Patch versprochen. |
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