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| ALIEN CONTACT 48 |
von Wolfgang Both
| Lexikon
| Medien > Der Zeitungsroman |
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| Neue Zeitungsromane werden auf vielfältige Weise angekündigt. Manchmal ist es ein kleiner Hinweis in der vorletzten Folge (ROTE FAHNE), manchmal auch eine Serie von rätselhaften Sätzen (AIZ). | ![]() |
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| Die Ankündigung für Kämpfer gegen Kometen in der VOLKSILLUSTRIERTEN wurde mit einer aufwändigen Grafik gestaltet. Die Mondhaubitze und zahlreiche Raumfahrer in Skaphandern lassen Interesse am Roman auf kommen. | |
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In den kommunistischen Tageszeitungen wurde der Roman Mess
Mend als Werk des amerikanischen Autors Jim Dollar angepriesen.In den ersten Folgen des Abdrucks schlich sich ein origineller Druckfehler ein: |
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| In der ROTEN FAHNE schrieb ein »alter
Literaturkenner, der Genosse R. M.« zum Fortsetzungsroman vom 1. November 1924
einen Leserbrief: »Meß Mend von Jim Dollar ist ein phantastischer
Roman. Die handelnden Personen begehen unglaubliche, undurchführbare Handlungen. Aber ist
nicht unser ganzes Zeitalter phantastisch? Ist nicht das ganze Leben unserer
revolutionären Periode phantastisch? Und trifft es nicht ganz besonders für die Zeit der
proletarischen Weltrevolution zu, die 1917 in Rußland ihren ersten Sieg davongetragen
hat? Sind wir nicht alle Zeugen davon, wie einfache, man könnte meinen
Durchschnittsmenschen, große, phantastische Taten begehen? Als phantastischer Roman
entspricht Meß Mend durchaus dem Geschmack des Lesers der
revolutionären Epoche. Die Phantastik des Meß Mend ist eine gesunde,
revolutionäre Phantastik, sie hat nichts gemein mit den billigen Abenteuern der
Schundliteratur oder auch mit der reaktionären Phantasik des alten E. T. A.
Hoffmann, der sein Material aus dem Teufelskram des Mittelalters schöpfte. Meß Mend ist Bild des Kampfes zwischen dem Faschismus und Sowjetrußland, das von den amerikanischen Arbeitern unterstützt wird. Alle heroischen Taten, die im Roman begangen werden, sind nur dadurch denkbar, weil hinter ihnen das ganze Proletariat steht. Nach seiner Biographie zu urteilen, ist der Verfasser Jim Dollar ein amerikanischer Arbeiter, der niemals Rußland gesehen hat und es nur aus Erzählungen, Büchern und Zeitungen kennt. Ihm unterlaufen daher manche kuriosen Fehler. Aber trotz dieser Schönheitsfehler ist Meß Mend das erste bedeutende Werk auf dem Gebiet der revolutionären Romantik.« Auch andere kommunistische Tageszeitungen druckten diesem Roman anschließend nach /1/. 1926 wurde das Pseudonym im Zusammenhang mit einer Filmproduktion in Sowjetrussland gelüftet; die Romanhefte wurden von Marietta Schaginjan verfasst. Die Veröffentlichungen sind mit einer Titelvignette gestaltet, in den Wochenblättern meist aufwändiger als in den Tageszeitungen. Aber selbst die konstruktivistische Vignette von Dominiks Erstveröffentlichung wurde im Laufe der Fortsetzungen zurückgenommen. |
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| Selten findet man illustrierte Folgen, eher in den Wochenzeitungen. Dabei ist
einiges reich illustriert, wie z. B. FP1 antwortet nicht. Hier sind neben
Zeichnungen auch Rissbilder der Plattform abgebildet. Tageszeitungen weisen außerdem gelegentlich auf dem Titelblatt auf den neuen Fortsetzungsroman hin. |
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| Teil 6: Unbekanntes
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