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ALIEN CONTACT
ALIEN CONTACT 62 Inhalt Archiv

George R. R. Martin

Manna vom Himmel

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<-- Teil 3 -->

Es dauerte beinahe zehn Tage, um den Waffenstillstand zu arrangieren, und weitere drei, bis die alliierten Botschafter nach S’uthlam gefunden hatten. Tolly Mune verbrachte die Zeit damit, in der Arche herumzustreifen, stets zwei Schritte und einen flüchtigen Gedanken hinter Tuf, wollte alles wissen, was er tat, schaute ihm über die Schulter, wenn er an seiner Konsole arbeitete, fuhr an seiner Seite, wenn er seine Runde um die Klonfässer machte, half ihm, die Katzen zu füttern (und den feindseligen Dax von Blackjack fern zu halten). Er unternahm nichts offensichtlich Verdächtiges.
   Dutzende von Anrufen kamen tagtäglich für sie. Sie richtete sich ein Büro im Kommunikationsraum ein, sodass sie nie zu weit weg von Tuf war, und kümmerte sich um alle Probleme, die nicht warten konnten.
   Hunderte von Anrufen kamen tagtäglich für Haviland Tuf. Er instruierte seinen Computer, sie allesamt abzuweisen.
   Als der Tag gekommen war, stiegen die Abgesandten aus ihrem langen, luxuriösen Diplomatenshuttle, standen gaffend auf dem höhlenartigen Landedeck der Arche und bestaunten die Flotte der schrottreifen Raumschiffe. Es war ein buntes und sehr unterschiedliches Trüppchen. Die Frau von Jazbo hatte hüftlange schwarzblaue Haare, die mit duftenden irisierenden Ölen eingerieben waren; ihre Wangen waren mit komplizierten Rangesnarben verziert. Skyrmir sandte einen untersetzten Mann mit eckigem rotem Gesicht und Haaren in der Farbe von Gletschereis. Seine Augen waren von einem Kristallblau, das gut zu seinem metallisch changierenden Hemd passte. Der Abgesandte der Azurnen Dreiheit, eine zarte, in sich gebrochene, verschwimmende Gestalt, die mit einem echohaften Flüstern sprach, bewegte sich in einem Nebel aus holografischen Projektionen. Roggandors Cyborg-Botschafter war genauso breit, wie er hoch war, zu gleichen Teilen aus rostfreier Hartlegierung, dunklem Plastahl und schwarzrot marmoriertem Fleisch gemacht. Eine schlanke, zerbrechlich aussehende Frau in transparenter Kunstseide vertrat Henrys Welt; sie hatte einen knabenhaft schlanken Körper und alterslose scharlachrote Augen. Die alliierte Gesellschaft wurde angeführt von einem großen, dicken, reich gekleideten Mann von Vandeen. Seine vom Alter gefurchte Haut hatte die Farbe von Kupfer, sein langes Haar fiel ihm in dünnen, sorgfältig geflochtenen Zöpfen über die Schultern.
   Haviland Tuf, der ein aus mehreren Segmenten bestehendes Vehikel fuhr, das wie eine Schlange auf Rädern über das Deck glitt, hielt direkt vor den Botschaftern. Der Vandeeni trat mit strahlendem Gesicht vor, zwickte sich äußert energisch in die eigene Wange und verbeugte sich. »Ich würde Ihnen ja die Hand reichen, aber ich erinnere mich an Ihre Auffassung über diesen Brauch«, sagte er. »Kennen Sie mich noch, Fliege?«
   Haviland Tuf blinzelte. »Ich kann mich schwach daran erinnern, Ihnen vor ungefähr zehn Jahren in einem Zug zur Oberfläche von S’uthlam begegnet zu sein«, sagte er.
   »Ratch Norren«, sagte der Mann. »Ich bin kein regulärer Diplomat, aber das Büro für Koordination war auf die Idee gekommen, jemanden zu schicken, der Sie und auch die Suthies bereits kennt.«
   »Das ist ein widerlicher Begriff, Norren«, sagte Tolly Mune geradeheraus.
   »Sie sind eine widerliche Meute«, entgegnete Ratch Norren.
   »Und gefährlich«, flüsterte der Gesandte der Azurnen Dreiheit aus der Mitte des holografischen Nebels.
   »Sie sind doch die verdammten Angreifer«, begann Tolly Mune.
   »Defensive Angreifer«, dröhnte der Cyborg von Roggandor.
   »Wir erinnern uns nur zu gut an den letzten Krieg«, sagte die Jazboitin. »Dieses Mal werden wir nicht abwarten, bis Ihre verdammten Evolutionisten ausbrechen und noch einmal versuchen, unsere Planeten zu kolonisieren.«
   »Wir haben keine derartigen Pläne«, sagte Tolly Mune.
   »Sie vielleicht nicht, Spinneret«, sagte Ratch Norren. »Aber sehen Sie mir in die Optik und sagen Sie mir ins Gesicht, dass Ihre Expansionisten keine feuchten Träume davon haben, sich über ganz Vandeen auszubreiten.«
   »Und Skyrmir.«
   »Roggandor will nichts von Ihrem ausrangierten menschlichen Müll abhaben.«
   »Niemals werden Sie die Azurne Dreiheit einnehmen.«
   »Wer zur Hölle will denn schon die beschissene Azurne Dreiheit?«, bellte Tolly Mune. Blackjack schnurrte zustimmend.
   »Dieser Einblick in die innersten Mechanismen interstellarer Diplomatie ist äußerst aufschlussreich gewesen«, bemerkte Haviland Tuf. »Trotzdem denke ich, dass uns dringendere Geschäfte erwarten. Wenn die Gesandten so kooperativ wären, mein Gefährt zu besteigen, dann könnten wir uns zu unserer Konferenz begeben.«
   Immer noch leise schimpfend taten die alliierten Gesandten, worum Tuf sie gebeten hatte. Voll beladen bewegte sich das Gefährt über das Landedeck, fand seinen Weg zwischen den Myriaden verlassener Raumschiffe. Eine Luftschleuse, rund und schwarz wie der Eingang zu einem Tunnel oder das Maul eines gefräßigen Tieres, öffnete sich bei ihrer Ankunft und verschlang sie. Sie fuhren hindurch und hielten; die Schleuse schloss sich hinter ihnen und umfing die Gruppe mit Dunkelheit. Tuf ignorierte die geflüsterten Beschwerden. Um sie herum ertönte ein quietschendes, metallisches Geräusch; der Boden gab nach. Als sie schließlich zwei Decks tief gesunken waren, öffnete sich vor ihnen eine weitere Tür. Tuf schaltete die Scheinwerfer an, und sie fuhren durch einen rabenschwarzen Gang.
   Sie durchquerten einen dunklen, eiskalten Korridor nach dem anderen, fuhren vorbei an zahllosen geschlossenen Türen, folgten einer schwachen blauen Spur, die, eingebettet in den staubigen Boden, wie ein Geist vor ihnen aufleuchtete. Das einzige Licht waren die Scheinwerferstrahlen des Zuges und das schwache Leuchten der Instrumente vor Tuf. Anfangs hänselten sich die Botschafter gegenseitig, aber die dunklen Tiefen der Arche waren bedrückend und klaustrophobisch, und einer nach dem anderen verstummten die Mitglieder der Delegation. Blackjack knetete Tolly Munes Knie rhythmisch mit den Krallen.
   Nachdem sie lange Zeit durch Staub, Dunkelheit und Stille gefahren waren, erreichte der Zug ein Paar turmhoher Doppeltüren, die sich bei ihrer Ankunft wie von Geisterhand zischend öffneten und mit einem lauten, endgültigen Knall hinter ihnen schlossen. Drinnen war die Luft heiß und feucht. Haviland Tuf hielt und schaltete die Scheinwerfer aus. Vollkommene Dunkelheit hüllte sie ein.
   »Wo sind wir?«, fragte Tolly Mune fordernd. Ihre Stimme brach sich an einer offenbar ziemlich hohen Decke, obgleich das Echo seltsam gedämpft klang. Obwohl er tiefschwarz war, schien der Raum eine Art Höhle zu sein. Blackjack fauchte nervös, sog die Luft ein und gab ein schwaches, unsicheres Miauen von sich.
   Sie hörte Schritte, und ein kleines Licht flackerte zwei Meter entfernt auf. Tuf stand über eine Instrumentenkonsole gebeugt und beobachtete ein paar Monitore. Er drückte eine Taste auf dem beleuchteten Paneel und drehte sich um. Ein gepolsterter Lehnstuhl kam flüsternd aus der warmen Dunkelheit geschwebt. Wie ein König, der einen Thron besteigt, kletterte Tuf hinein und berührte eine Tastatur in der Armlehne. Der Sessel leuchtete in schwach violett phosphoreszierendem Licht auf. »Wenn Sie mir freundlicherweise folgen würden«, bemerkte Tuf. Der Schwebesessel drehte sich in der Luft und flog davon.
   »Verdammt noch mal«, murmelte Tolly Mune. Eilig kletterte sie aus ihrem Sitz, packte Blackjack und hastete hinter Tufs langsam verschwindendem Thron her. Die verbündeten Botschafter folgten, bei jedem Schritt jammernd und klagend. Sie konnte die schweren Schritte des Cyborgs hinter sich hören. Tufs Schwebesessel war der einzige Lichtschein in einem alles umhüllenden Meer aus Dunkelheit. Während sie ihm nacheilte, trat sie auf etwas.
   Das plötzliche Gejaule einer Katze ließ sie zurückschrecken, wobei sie gegen die gepanzerte Brust des Cyborgs prallte. Verwirrt kniete Tolly Mune nieder und tastete vorsichtig mit der Hand, Blackjack unbeholfen in der Armbeuge haltend. Ihre Finger strichen über weiches Fell. Die Katze rieb sich heftig an ihr und schnurrte laut. Sie konnte gerade eben ihre Gestalt ausmachen – eine kleine Kurzhaarkatze, kaum größer als ein Kätzchen. Sie rollte sich auf den Rücken, sodass Tolly Mune ihr den Bauch kraulen konnte. Die Jazboitin stolperte fast über sie, als sie dort so kniete. Und dann hatte sich Blackjack plötzlich frei gemacht und beschnüffelte die fremde Katze. Diese erwiderte die Gunstbezeugung kurz, wirbelte dann herum und war im nächsten Augenblick in der Dunkelheit verschwunden. Blackjack zögerte, jaulte auf und verfolgte sie. »Verdammt noch mal!«, rief Tolly Mune. »Verdammt, Jack, beweg deinen beschissenen Arsch hierher zurück!« Ein Echo hallte zurück, aber der Kater kam nicht. Ihr Abstand zum Rest der Gesellschaft wurde größer. Tolly Mune fluchte laut und beeilte sich, auf die Beine zu kommen.
   Eine Insel aus Licht erschien vor ihr. Als sie dort ankam, saßen die anderen bereits in Sitzen entlang der einen Seite eines langen Metalltisches. Haviland Tuf in seinem thronähnlichen Schwebesessel befand sich auf der anderen Seite. Sein Gesicht war ausdruckslos, seine blassen Hände über dem Bauch gefaltet.
   Dax kletterte auf seinen Schultern hin und her und schnurrte.
   Tolly Mune hielt inne, glotzte, fluchte. »Verdammt sollen Sie sein!«, sagte sie zu Tuf. Sie drehte sich um. »Blackjack!«, schrie sie, so laut sie konnte. Die Echos erstarben seltsam gedämpft wie in einem dicken Material. »Jack!« Nichts.
   »Ich hoffe, wir sind nicht den ganzen Weg angereist, um zuzuhören, wie die Oberste Ratsherrin von Suthlam Tierrufe übt«, sagte der Gesandte von Skyrmir.
   »In der Tat nicht«, antwortete Tuf. »Oberste Ratsherrin Mune, wenn sie nun freundlicherweise Ihren Platz einnehmen würden, damit wir fortfahren können.«
   Sie runzelte die Stirn und sank in den einzigen frei gebliebenen Sitz. »Wo zur Hölle ist Blackjack?«
   »Woher soll ich das wissen«, sagte Tuf unbekümmert. »Er ist schließlich Ihr Kater.«
   »Und er ist einer von Ihren Katzen hinterhergerannt«, bellte Tolly Mune.
   »In der Tat«, sagte Tuf. »Interessant. Dummerweise habe ich momentan eine junge Katze, die gerade rollig geworden ist. Vielleicht erklärt das sein Verhalten. Ich hege keinen Zweifel, dass er wohlbehalten zurückkehren wird, Oberste Ratsherrin.«
   »Ich möchte ihn bei dieser verdammten Konferenz dabei haben!«, sagte sie.
   »Du meine Güte!«, sagte Tuf. »Die Arche ist ein großes Schiff, und sie könnten an tausend Orten herumtollen, und im Übrigen wäre eine Unterbrechung ihrer sexuellen Vereinigung nach s’uthlamesischen Maßstäben wohl unzumutbar lebensfeindlich. Es liegt mir fern, Ihren Moralansichten derartige Gewalt anzutun. Darüber hinaus haben Sie mir wiederholt zu Verstehen gegeben, dass die Zeit knapp ist, da so viele Menschenleben auf dem Spiel stehen. Also denke ich, dass wir mit aller gebotenen Eile fortfahren sollten.«
   Tuf bewegte leicht eine Hand und berührte eine Taste. Eine Sektion des langen Tisches versank im Boden. Einen Augenblick später erhob sich an seiner Stelle eine Pflanze, direkt vor Tolly Mune.
   »Siehe da!«, sagte Tuf, »Manna.«
   Es wuchs aus einer flachen Pflanzschale, ein Gewirr aus blassgrünen Ranken, beinahe einen Meter hoch, ein lebender Gordischer Knoten, Ranken schwankten aneinander vor und zurück und ragten über den Rand des Behälters. Überall an den Ranken waren dicke Blattknoten, so klein wie Fingernägel; ihre wächserne grüne Oberfläche war mit einem komplizierten Muster aus schwarzen Äderchen durchzogen. Tolly Mune beugte sich vor, berührte das nächste Blatt und stellte fest, dass dessen Unterseite mit einer Schicht aus feinem Pulver bedeckt war, das sich bei Berührung löste. Zwischen den Blattknoten waren die Zweige mit dicken, weißen Geschwüren besetzt, die im Inneren der Pflanze größer und wulstiger wirkten. Halb verborgen unter einem Baldachin aus Blättern sah sie eine Art Warze, die so groß wie eine Männerhand gewachsen war.
   »Komisches Unkraut«, bemerkte Ratch Norren.
   »Ich verstehe nicht, warum es nötig war, einen Waffenstillstand auszurufen und den ganzen Weg hierher zu reisen, um sich irgendein faulendes Gewächshausmonster anzusehen«, sagte der Mann von Skyrmir.
   »Die Azurne Dreiheit wird ungeduldig«, flüsterte deren Entsandter.
   »In diesem Irrsinn liegt irgendeine beschissene Methode«, sagte Tolly Mune zu Tuf. »Machen Sie weiter. Manna, sagten Sie. Was soll das?«
   »Es wird die S’uthlamesen ernähren«, sagte Tuf. Dax schnurrte.
   »Für wie viele Tage?«, fragte die Frau von Henrys Welt mit zuckersüßer Stimme, die vor Sarkasmus nur so troff.
   »Oberste Ratsherrin, wenn Sie so freundlich wären, eine der größeren Warzen abzubrechen, werden Sie feststellen, dass deren Fleisch erfreulich saftig und äußerst nahrhaft ist«, sagte Tuf.
   Tolly Mune schnitt eine Grimasse und beugte sich vor. Sie schloss die Finger um die größte Frucht. Diese fühlte sich weich und fleischig an. Sie zog daran, und die Frucht löste sich leicht vom Stängel. Sie zerbrach sie mit den Fingern. Das Fruchtfleisch roch wie frisches Brot. Tief im Inneren verborgen war ein Beutel mit einer dunklen, klebrigen Flüssigkeit, die verlockend langsam floss. Ein wunderbarer Duft stieg ihr in die Nase, und ihr lief das Wasser im Mund zusammen. Sie zögerte einen Moment, aber es roch zu gut. Schnell nahm sie einen Bissen. Sie kaute, schluckte, nahm einen weiteren Bissen und noch einen. Nach vier Bissen hatte sie alles aufgegessen und leckte sich den klebrigen Saft von den Fingern.
   »Milchbrötchen«, sagte sie, »und Honig. Fettig, aber lecker.«
   »Und dieses Geschmackes wird man niemals überdrüssig«, bemerkte Tuf. »Die Sekrete in der Mitte jeder Frucht sind leicht narkotisierend. Jede Manna-Pflanze hat ihren eigenen Geschmack, der von der chemischen Zusammensetzung des Bodens, in dem die Pflanze wächst, und dem genetischen Erbe der Pflanze selbst beeinflusst wird. Die Geschmacksvielfalt ist äußerst breit und kann durch Kreuzungen noch weiter verändert werden.«
   »Moment mal«, sagte Ratch Norren laut. Er zog an seiner Wange und runzelte die Stirn. »Diese verdammte Brot-und-Honigfrucht schmeckt also gut, in Ordnung. Aber was soll das? Da haben die Suthies jetzt was zum Naschen, nachdem sie noch mehr kleine Suthies gemacht haben. Ein hübscher Festschmaus, um die Langeweile etwas zu mildern, während man Vandeen erobert und besiedelt. Tut mir leid, Leute, aber Ratch findet das nicht gerade begrüßenswert.«
   Tolly Mune runzelte die Stirn. »Er hat zwar keinen Anstand«, sagte sie, »aber er hat Recht. Sie haben uns früher schon Wunderpflanzen gegeben, Tuf. Omni-Korn, erinnern Sie sich? Neptuns Schal. Jersee-Kapseln. Warum sollte dieses Manna so anders sein?«
   »Aus mehreren Gründen«, antwortete Haviland Tuf. »Zum Ersten waren meine vorangegangenen Anstrengungen darauf gerichtet, Ihr Ökosystem effizienter zu gestalten, die Kalorienausbeute in den begrenzten Gebieten zu steigern, die auf S’uthlam der Landwirtschaft zur Verfügung stehen, also von weniger mehr zu erlangen. Unglücklicherweise habe ich die Perversität der menschlichen Spezies nicht in genügendem Maße berücksichtigt. Wie Sie selbst berichtet haben, ist die s’uthlamesische Nahrungskette immer noch weit von ihrer maximalen Effizienz entfernt. Obwohl Sie Fleischtiere haben, die Ihnen Protein zur Verfügung stellen, züchten Sie immer noch verschwenderische Herdentiere, und zwar einfach deshalb, weil Ihre wohlhabenderen Fleischfresser den Geschmack deren Fleisches einer Scheibe Fleischtier vorziehen. Außerdem bauen Sie weiterhin Omni-Korn und Nanoweizen an, und zwar nur des Geschmacks und der kulinarischen Vielfalt wegen, obwohl Jersee-Kapseln Ihnen wesentlich mehr Kalorien pro Quadratmeter liefern würden. Kurz gesagt, die S’uthlamesen bestehen weiterhin darauf, der Genusssucht den Vorzug gegenüber der Rationalität zu geben. Dann soll es so sein. Die Möglichkeiten des Manna und sein Geschmack sind einzigartig. Wenn die S’uthlamesen erst davon gegessen haben, werden sie keinen Widerstand mehr aus Geschmacksgründen leisten.«
   »Mag sein«, sagte Tolly Mune nachdenklich, »aber trotzdem ...«
   »Zweitens«, fuhr Tuf fort, »wächst Manna sehr schnell. Extreme Schwierigkeiten erfordern extreme Lösungen. Manna stellt eine solche Lösung dar. Es ist eine künstliche Kreuzung, ein genetischer Flickenteppich, zusammengesetzt aus DNS-Sequenzen von einem Dutzend Planeten; seine natürlichen Vorfahren schließen zum Beispiel den Brotbusch von Hafeer ein, außerdem wurde Nachtkraut von Noctos hineingeschmuggelt, Gulliverianische Zuckerbeutel und eine speziell veränderte Form von Kudzu von der Alten Erde. Sie werden sehen, dass es winterhart ist und sich schnell ausbreitet, kaum Pflege benötigt und in der Lage ist, ein Ökosystem in erstaunlich kurzer Zeit umzugestalten.«
   »Wie erstaunlich?«, wollte Tolly Mune wissen.
   Tufs Finger bewegten sich leicht über ein leuchtendes Tastenfeld in der Armlehne seines Schwebesessels. Dax schnurrte.
   Das Licht ging an.
   Tolly Mune blinzelte in der plötzlichen Helligkeit.
   Sie saßen im Zentrum eines riesigen, kreisrunden Raumes mit einem guten halben Kilometer Durchmesser, die gewölbte Decke schloss sich einhundert Meter über ihren Köpfen. Hinter Tuf erschienen ein Dutzend Pflanzgefäße aus Plastahl aus den Wänden. Jede war oben offen und mit Erde gefüllt. Es waren ein Dutzend verschiedene Sorten Erde, die ein Dutzend verschiedene Lebensräume darstellten – weißer Pulversand, reiche schwarze Krumen, dicker roter Lehm, blaues kristallines Pulver, graugrüner Sumpfschlamm, Tundraboden, hartgefroren wie Eis. In jedem Gefäß wuchs eine Mannapflanze.
   Und wuchs.
   Und wuchs.
   Und wuchs.
   Die Hauptpflanzen waren fünf Meter hoch, ihre Ableger waren bereits über den Rand ihrer Behältnisse herausgewachsen. Die Ranken schlängelten sich bis auf einen halben Meter an Tuf heran über den Boden, sich umeinander windend, wieder und wieder teilend. Mannatriebe bedeckten sämtliche Wände des Raumes drei Viertel hoch. Mannatriebe hingen an der weichen, weißen Plastahldecke und bedeckten halb die Lichtleisten, sodass die Beleuchtung auf dem Boden in unglaublich verworrenen Mustern ankam. Das gefilterte Licht schien grünlich zu sein. Überall wuchsen die Mannafrüchte, weiße Schoten von der Größe eines Männerkopfes hingen von den Ranken über ihren Köpfen und schoben sich durch das Blätterdach. Während sie zuschauten, fiel eine der Schoten mit einem sanften Plopp auf den Boden. Jetzt verstand sie, warum die Echos so seltsam verwaschen klangen.
   »Diese speziellen Exemplare«, führte Haviland Tuf mit ausdrucksloser Stimme aus, »sind seit vierzehn Tagen aus Keimlingen gewachsen, kurz vor meinem ersten Treffen mit der verehrten Obersten Ratsherrin. Ein einziger Keimling in jedem Pflanzgefäß war alles, was nötig war; seitdem habe ich sie weder gegossen noch gedüngt. Hätte ich das getan, wären die Pflanzen nicht annähernd so klein und kümmerlich, wie die armseligen Exemplare, die Sie hier vor sich sehen.«

Tolly Mune erhob sich. Sie hatte jahrelang in der Schwerelosigkeit gelebt, sodass es sie anstrengte, unter der vollen Schwerkraft zu stehen, aber sie hatte ein Gefühl der Enge in der Brust und einen schlechten Geschmack tief in der Kehle, und sie hatte das dringende Verlangen nach jedem noch so kleinen physischen Vorteil, und sei es nur, dass sie stand, während der Rest von ihnen saß. Tuf hatte ihr mit diesem Manna-aus-dem-Hut-Trick den Atem genommen, sie war in der Minderheit, und Blackjack war weiß das Leben wo, während Dax selbstgefällig schnurrend auf Tufs Schulter saß und sie mit seinen großen goldenen Augen musterte, die direkt durch sie hindurchschauen konnten. »Sehr beeindruckend«, sagte sie.
   »Es freut mich, das von Ihnen zu hören«, antwortete Tuf und streichelte Dax.
   »Was genau haben Sie nun vor?«
   »Ich beabsichtige Folgendes: Wir werden auf der Stelle damit beginnen, Manna auf S’uthlam auszusäen. Die Belieferung wird mit Hilfe des Shuttles der Arche erfolgen. Ich war bereits so frei, den Laderaum des Shuttles mit explosiven Luftkapseln zu bestücken, die Mannasporen enthalten. Wenn man sie nach einem bestimmten von mir entwickelten System in der Luft absetzt, werden die Sporen sich mit dem Wind von allein über S’uthlam verteilen. Das Wachstum wird unmittelbar darauf einsetzen. Von den S’uthlamesen werden keine weiteren Anstrengungen nötig sein, als die Früchte zu pflücken und zu essen.« Sein langes, ruhiges Gesicht wandte sich von Tolly Mune zu den Gesandten der Alliierten Planeten. »Werte Damen und Herren«, sagte er. »Ich vermute, dass Sie sich fragen, welche Rolle Sie dabei spielen.«
   Ratch Norren zwickte sich in die Wange und sprach für sie alle. »Genau«, sagte er und schaute sich unbehaglich um. »Und da sind wir wieder bei dem, was ich vorhin gesagt habe. Dieses Kraut wird also all die S’uthies ernähren. Na und? Das interessiert uns doch nicht.«
   »Ich dachte, dass die Konsequenzen offensichtlich sind«, sagte Tuf. »S’uthlam ist doch nur eine Bedrohung für die alliierten Planeten, weil seine Bevölkerung ständig Gefahr läuft, die Nahrungsmittelreserven aufzubrauchen. Dies macht S’uthlam, eine ansonsten friedliche und zivilisierte Welt, zutiefst instabil. Solange die Technokraten an der Macht waren und ein ungefähres Gleichgewicht halten konnten, hatte sich S’uthlam seinen Nachbarn gegenüber äußerst kooperativ verhalten, aber diese Balance, wie ausgefeilt sie auch immer sein mag, muss irgendwann zusammenbrechen, und dann werden die Expansionisten an Macht gewinnen, und die S’uthlamesen werden zu einem gefährlichen Aggressor.«
   »Ich bin kein beschissener Expanisionist!«, sagte Tolly Mune erregt.
   »Das habe ich auch nicht unterstellt«, sagte Tuf. »Und Sie sind auch nicht Ihr Leben lang Oberste Ratsherrin, trotz Ihrer Qualifikationen. Sie haben bereits einen Krieg, wenn auch einen Verteidigungskrieg. Wenn Sie fallen, könnte ein Expanisionist Sie ersetzen und der Krieg wird zu einem Angriffskrieg. Unter den Umständen, die die S’uthlamesen sich selbst geschaffen haben, ist ein Krieg genauso wahrscheinlich wie eine Hungersnot, und kein einziger Anführer, wie wohlwollend und kompetent er auch sein mag, kann ihn letztendlich vermeiden.«
   »Genau«, sagte die knabenhafte junge Frau von Henrys Welt mit scharfer Stimme. In ihren Augen lag ein Scharfsinn, der nicht zu ihrem jugendlichen Körper passen wollte. »Und da dieser Krieg unvermeidlich ist, müssen wir ihn jetzt ausfechten und das Problem ein für alle Mal aus der Welt schaffen.«
   »Die Azurne Dreiheit kann dem nur zustimmen«, wurde ihr flüsternd sekundiert.
   »Richtig«, sagte Tuf, »vorausgesetzt, dass dieser Krieg tatsächlich unvermeidbar ist.«
   »Sie haben uns doch gerade gesagt, dass diese verdammten Expansionisten auf jeden Fall einen Krieg anfangen werden, Tuffer«, warf Ratch Norren ein.
   Tufs lange, weiße Hand streichelte den schwarzen Kater. »Das ist nicht ganz richtig, Sir. Meine Ausführungen betreffs der Unvermeidbarkeit von Krieg und Hunger bezogen sich auf den Zusammenbruch des unstabilen Gleichgewichts zwischen der s’uthlamesischen Bevölkerung und deren Nahrungsversorgung. Sollte dieses schwache Verhältnis wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, ist S’uthlam keine Bedrohung für die anderen Planeten in diesem Sektor. Unter diesen Bedingungen ist ein Krieg sowohl unnötig als auch moralisch unverantwortlich, würde ich denken.«
   »Und Sie glauben, dass Ihr scheußliches Unkraut das alles schaffen kann?«, fragte die Frau von Jazbo verächtlich.
   »In der Tat«, sagte Tuf.
   Der Botschafter von Skyrmir schüttelte den Kopf. »Nein. Eine großartige Leistung, Tuf, und ich respektiere Ihre Absichten, aber ich glaube nicht daran. Ich spreche für alle Verbündeten, wenn ich sage, das wir unser Vertrauen nicht in eine neue Erfindung setzen werden. S’uthlam hat bereits mehrere Frühlinge und Blütezeiten und ökologische Revolutionen erlebt. Am Ende hat sich nie etwas verändert. Wir müssen diese Sache jetzt ein für alle Mal beenden.«
   »Ich bin weit davon entfernt, Sie in Ihrer selbstmörderischen Narretei aufzuhalten«, sagte Tuf. Er kraulte Dax hinter dem Ohr.
   »Selbstmörderische Narretei?«, sagte Ratch Norren. »Was bedeutet das?«
   Tolly Mune hatte sich das Ganze schweigend angehört. Jetzt wandte sie sich den Alliierten zu. »Das bedeutet, dass Sie verlieren, Norren«, sagte sie.
   Die Abgesandten lachten – ein höfliches Hüsteln von der Henryanerin, schallendes Gelächter von der Jazboitin, dröhnender Donner vom Cyborg. »Die Arroganz der S’uthlamesen erstaunt mich doch immer wieder«, sagte der Mann von Skyrmir. »Lassen Sie sich von diesem vorübergehenden Patt doch nicht irreführen, Oberste Ratsherrin. Wir sind sechs Planeten gegen einen. Sogar mit Ihrer neuen Flotte werden wir Ihnen zahlenmäßig überlegen sein und Sie in Grund und Boden schießen. Wir haben Sie schon einmal besiegt, wenn Sie sich erinnern wollen. Und wir werden es auch ein zweites Mal tun.«
   »Das werden Sie nicht«, sagte Haviland Tuf.
   Alle Köpfe wandten sich ihm zu.
   »Ich habe mir in den letzten Tagen die Freiheit genommen, ein klein wenig nachzuforschen. Dabei haben sich gewisse Fakten herausgestellt. Erstens, der letzte Krieg wurde hier vor Jahrhunderten ausgetragen. S’uthlam erlitt damals eine Niederlage, das ist nicht zu leugnen, und die Alliierten müssen sich immer noch von ihrem Sieg erholen. S’uthlam jedoch, mit seiner umfangreicheren Bevölkerung und seinen unersättlichen Technologien hat alle Schäden dieses Kampfes schon lange hinter sich gelassen. Die s’uthlamesische Wissenschaft hat sich inzwischen wie Manna entwickelt, wenn mir diese farbenfrohe Metapher erlaubt sei, während die alliierten Planeten all ihre kleinen Fortschritte bezüglich Wissenschaft und Technik von S’uthlam importiert haben. Die Gesamtzahl der alliierten Flotten ist sicher beträchtlich größer als die S’uthlamesische Planetare Verteidigungsflottille, allerdings sind die meisten Schiffe der alliierten Armada bezüglich ihrer veralteten Waffentechnik und Technologie den neuen s’uthlamesischen Schiffen hoffnungslos unterlegen. Außerdem ist es äußerst unkorrekt zu sagen, dass die Alliierten S’uthlam in jedem Fall zahlenmäßig überlegen seien. Sie sind sechs Planeten gegen einen, korrekt, aber die Gesamtbevölkerung von Vandeen, Henrys Welt, Jazbo, Roggandor, Skyrmir und der Azurnen Dreiheit beträgt ungefähr vier Milliarden – weniger als ein Zehntel der s’uthlamesischen Bevölkerung.«
   »Ein Zehntel?«, krächzte die Jazboitin. »Das ist falsch, nicht wahr? Das muss einfach falsch sein.«
   »Der Azurnen Dreiheit wurde zu verstehen gegeben, dass ihre Gesamtzahl kaum sechsmal über der unseren liegt.«
   »Und zwei Drittel davon sind Frauen und Kinder«, fügte der Gesandte von Skyrmir schnell hinzu.
   »Unsere Frauen kämpfen auch«, bellte Tolly Mune.
   »Wenn Sie zwischen zwei Windelwechseln etwas Zeit finden«, kommentierte Ratch Norren. »Tuf, sie können nicht zehnmal mehr sein als wir. Sie sind zwar ziemlich viele, das stimmt, aber unsere günstigsten Berechnungen ...«
   »Sir«, sagte Tuf. »Ihre günstigsten Berechnungen sind fehlerhaft. Tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen. Das ist ein wohlgehütetes Geheimnis, und wenn man in solchen Größenordnungen rechnet, kann man leicht eine Milliarde hier oder dort unterschlagen. Nichtsdestotrotz ist es so, wie ich es Ihnen gesagt habe. Im Moment besteht ein schwaches militärisches Gleichgewicht – die alliierten Schiffe sind zahlreicher, die s’uthlamesische Flotte ist fortschrittlicher und besser bewaffnet. Aber dieses Gleichgewicht wird nicht von Dauer sein, da die s’uthlamesische Technologie in der Lage ist, ihre Kriegsflotte schneller aufzurüsten als jeder der Alliierten. Ich wage zu vermuten, dass derartige Anstrengungen zur Zeit bereits unternommen werden.« Tuf schaute auf Tolly Mune.
   »Nein«, sagte sie.
   Aber auch Dax schaute sie an. »Ja«, erklärte Tuf den Alliierten. Er hob einen Finger. »Daher schlage ich Ihnen vor, den Vorteil dieses derzeitigen Gleichgewichts auszunutzen und aus der Möglichkeit, die ich Ihnen anbiete, Kapital zu schlagen, um dieses Problem S’uthlam betreffend ohne Nuklearbomben und ähnliche Unannehmlichkeiten zu lösen. Verlängern Sie diesen Waffenstillstand um ein Jahr und erlauben Sie mir, Manna auf S’uthlam auszusäen. Wenn diese Zeit vorbei ist, und Sie immer noch der Meinung sind, das S’uthlam Ihre Heimatplaneten bedroht, dann fühlen Sie sich frei, Ihre Feindseligkeiten wieder aufzunehmen.«
   »Negativ, Händler«, sagte der Cyborg von Roggandor heftig. »Sie sind unglaublich naiv. Wenn wir ihnen ein Jahr geben und Sie Ihre Tricks machen lassen – wie viele Flotten werden sie in der Zwischenzeit gebaut haben?«
   »Wir stimmen einem Moratorium bezüglich neu zu bauender Waffen zu, wenn Sie das Gleiche tun«, sagte Tolly Mune.
   »Das sagen Sie. Ich vermute, wir sollen Ihnen vertrauen?«, spottete Ratch Norren. »Zur Hölle damit. Ihr S’uthies habt bereits bewiesen, wie vertrauenswürdig ihr seid, als ihr euch erst vor kurzem im Geheimen neu bewaffnet und damit gegen den Vertrag verstoßen habt. Und zwar in böser Absicht!«
   »Oh, sicher, Sie hätten es vorgezogen, wenn wir hilflos gewesen wären, als Sie kamen, um unseren Planeten zu besetzen. Zur Hölle noch mal, was für ein verdammter Heuchler!«, entgegnete Tolly Mune empört.
   »Es ist zu spät für Abkommen«, erklärte die Jazboitin.
   »Sie haben es selbst gesagt, Tuf«, sagte der Skymirianer. »Je länger wir warten, desto schlimmer wird die Situation. Daher bleibt uns nichts anderes übrig als ein umgehender und umfassender Schlag gegen S’uthlam. Das Schlechte wird niemals besser werden.«
   Dax fauchte ihn an.
   Haviland Tuf blinzelte, und faltete die Hände sorgfältig über dem Bauch. »Vielleicht würden Sie noch einmal neu beraten, wenn ich an Ihre Liebe zum Leben, Ihre Angst vor Krieg und Zerstörung und Ihre Humanität im Allgemeinen appelliere.«
   Ratch Norren gab ein verächtliches Geräusch von sich. Einer nach dem anderen schauten die übrigen Mitglieder der Delegation ablehnend zur Seite.
   »In diesem Fall«, sagte Tuf, »lassen Sie mir keine andere Wahl.« Er stand auf.
   Der Vandeeni runzelte die Stirn. »Wohin gehen Sie?«
   Tuf hob umständlich die Schultern. »Auf schnellstem Wege zu einer sanitären Einrichtung«, entgegnete er, »und danach in meinen Kontrollraum. Bitte akzeptieren Sie meine Versicherung, dass ich gegen keinen von Ihnen irgendwelche persönlichen Animositäten hege. Trotzdem scheint es unglücklicherweise so zu sein, dass ich nun Ihre entsprechenden Planeten zerstören muss. Vielleicht möchten Sie Hölzchen ziehen, mit welchen Planeten ich beginnen soll.«

Teil 4 von »Manna vom Himmel« -->

 
 

Deutsche Erstveröffentlichung
Originaltitel: »Manna from Heaven«
© 2004 by George R. R. Martin. Alle Rechte vorbehalten.
Mit freundlicher Genehmigung seines Agenten Werner Fuchs
Übersetzung © 2004 Berit Neumann
Erstveröffentlichung in ANALOG, Dezember 1985
Die Übersetzung folgt der Buchausgabe in Tuf Voyaging (London: Victor Gollancz, 1988)
Mit herzlichem Dank an George R. R. Martin & Werner Fuchs
Grafik © 2002 Manfred Lafrentz

Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text ist, wie alle Texte in epilog.de, durch das Urheberrecht geschützt. Die unautorisierte Reproduktion, auch in Online- und Offlinemedien, ist verboten und wird straf- und zivilrechtlich verfolgt.
Siehe auch
Legenden - Interview mit George R. R. Martin
»Brot und Fische« • Story von George R. R. Martin
»Die Zweite Speisung« • Story von George R. R. Martin
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