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| Lexikon
| Medien > Der Zeitungsroman |
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| Im Rahmen
meiner Recherchen für die Große
illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR habe ich auch
systematisch die in der DDR erschienenen Zeitschriften, soweit diese wenigstens hin und
wieder belletristische Texte veröffentlichten, sowie die wichtigsten Tageszeitungen
durchgesehen. In dieser Serie sollen die Ergebnisse dieser Recherchen ausführlicher
dargestellt werden, als das in der Bibliographie möglich war, wo Zeitungen und
Zeitschriften nur einen Nebenaspekt bilden, zum anderen wird hier zusätzlich auf die
Spezifika der einzelnen Zeitungen und Zeitschriften und auf interessante oder nur in
dieser Form gedruckte Texte eingegangen. Texte, die nur in Perodika abgedruckt wurden und nie eine Buchveröffentlichung erlebten sind sozusagen das »Salz in der Suppe«, bei deren Auffinden man sich für die doch recht mühselige und langwierige Recherche in den Bibliotheken und Archiven belohnt fühlt. Besonders dann, wenn sich darunter Arbeiten befinden, die nicht zu Recht in Vergessenheit gerieten und/oder neue Aspekte bei der Beurteilung des Schaffens eines bekannten Autors beitragen können oder neue genre-geschichtliche Einblicke eröffnen. |
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TECHNIKUS Wie bei vielen populärwissenschaftlichen Zeitschriften des In- und Auslands gehörte der Abdruck von Science Fiction in den fünfziger und sechziger Jahren zum »normalen« inhaltlichen Profil. Anders als ihr für ältere Jugendliche und junge Erwachsene gedachtes DDR-Pendant JUGEND UND TECHNIK, hörte TECHNIKUS aber ab Mitte der sechziger Jahre nicht mit dieser Veröffentlichungspraxis auf und wurde so zumindest quantitativ zum Spitzenreiter bei SF-Veröffentlichungen unter den Zeitschriften und Magazinen der DDR. |
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DER NEUERER Die ZEITSCHRIFT FÜR ERFINDUNGS- UND VORSCHLAGSWESEN wurde vom Amt für Erfindungs- und Patentwesen der DDR herausgegeben. Aus Sicht der Redaktion war der Abdruck von Science Fiction wohl zeitweise ein probates Mittel, die Zeitschrift etwas interessanter zu gestalten. |
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ILLUSTRIERTE RUNDSCHAU Von der inhaltlichen Ausrichtung her kann man die ILLUSTRIERTE RUNDSCHAU als eine Vorläuferin der Illustrierten FREIE WELT ansehen. Ihre Hauptaufgabe war es, den Deutschen in der Sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR das Leben in der Sowjetunion und den damals noch als »Volksdemokratien« bezeichneten späteren sozialistischen Bruderländern in Bildreportagen näher zu bringen. |
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| FREIE WELT In den 60er und 70er Jahren wurden in der FREIEN WELT regelmäßig Fortsetzungsromane abgedruckt. Es handelte sich fast durchweg um Bücher aus dem Bereich der Spannungsliteratur. Ab Ende der 70er Jahre ging man zur Veröffentlichung einzelner Erzählungen oder Buchauszüge über, Fortsetzungsromane erschienen nicht mehr. |
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DIE TROMMEL Die »Zeitung für Thälmannpioniere und Schüler« erschien als »Organ der Zentralleitung der Pionierorganisation 'Ernst Thälmann'« im Verlag Junge Welt, Berlin von 1958 bis 1991. Der Erscheinungsrhythmus war zunächst wöchentlich, ab 1978 erschienen nur noch 48 Ausgaben pro Jahr. Der Jahrgang 1958 wurde als 11. Jahrgang bezeichnet, da sich DIE TROMMEL als direkter Nachfolger von UNSERE ZEITUNG erschien seit Mai 1948) und DER JUNGE PIONIER (von 1949-1958) verstand. Im 44. Jahrgang wurde die Zeitung, die seit Januar 1969 nur noch als TROMMEL firmierte, mit der Nr. 4/1991 eingestellt. |
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